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Innere Medizin

Luftröhrenkrebs (bösartige Neubildung der Trachea)

Luftröhrenkrebs ist eine sehr seltene Erkrankung. Meist handelt es sich um Plattenepithelkarzinome, die vor allem Raucher betreffen, oder um adenoid-zystische Karzinome, die auch bei Nichtrauchern vorkommen. Häufiger als ein primärer Tumor ist das Einwachsen von Kehlkopf-, Schilddrüsen-, Speiseröhren- oder Lungenkrebs.

Ursachen

Rauchen ist der wichtigste Risikofaktor für Plattenepithelkarzinome. Berufliche Belastung mit Schadstoffen und chronische Reizung können beitragen. Für andere Tumorarten sind Ursachen unbekannt.

Symptome

Anfangs treten Husten, Räusperzwang, pfeifende Atmung beim Einatmen und Atemnot bei Belastung auf. Später folgen Bluthusten, Heiserkeit, Schluckbeschwerden und schwere Atemnot. Da die Beschwerden Asthma ähneln, wird die Diagnose oft spät gestellt.

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Diagnostik

Die Luftröhrenspiegelung zeigt den Tumor und ermöglicht eine Gewebeprobe. Computertomografie und Magnetresonanztomografie bestimmen die Ausdehnung. Die Lungenfunktion zeigt die Verengung.

Behandlung

Wenn möglich wird der befallene Luftröhrenabschnitt operativ entfernt und die Enden werden wieder verbunden. Strahlentherapie und Chemotherapie werden ergänzend oder bei nicht operablen Tumoren eingesetzt. Bei schwerer Atemnot werden die Atemwege durch Laser oder Stents geöffnet. Akute Atemnot ist ein Notfall, dann den Notruf 112 wählen.

Verlauf und Prognose

Bei vollständig entfernten Tumoren ist die Prognose besser, bei spät entdeckten Tumoren oft eingeschränkt. Rauchverzicht und rasche Abklärung von anhaltendem Husten und Atemgeräuschen sind wichtig.

Weiterführende Informationen der Organisation

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Warum wird er spät erkannt?

Weil die Beschwerden wie Asthma oder Bronchitis wirken.

Welche Zeichen sind wichtig?

Anhaltender Husten, pfeifende Atmung und zunehmende Atemnot.

Wie wird er behandelt?

Mit Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie.

Wann ist es ein Notfall?

Bei akuter Atemnot, dann den Notruf 112 wählen.

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