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Reanimation & Bewusstsein

Schock (medizinischer Notfall)

Ein Schock im medizinischen Sinn ist eine akute, lebensbedrohliche Kreislaufstörung, bei der Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden — unabhängig vom umgangssprachlichen „Schrecken“. Ursachen sind unter anderem starker Blutverlust, schwere Verbrennungen, Allergien oder Herzprobleme.

Typische Anzeichen

Blasse, kalte, oft schweißige Haut, schneller, schwacher Puls, schnelle flache Atmung, Unruhe oder zunehmende Teilnahmslosigkeit, Durstgefühl. Die Anzeichen entwickeln sich oft schleichend und werden anfangs unterschätzt.

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Notruf 112. Ursache wenn möglich behandeln (z. B. Blutung stillen). Die Person flach lagern und die Beine hochlagern, sofern keine Verletzung dagegenspricht — das unterstützt den Rückfluss von Blut zum Herzen. Wärmeverlust mit einer Decke oder Rettungsdecke vorbeugen, beruhigend zusprechen, nichts zu trinken geben.

Wann besonders vorsichtig sein?

Bei Verdacht auf Wirbelsäulen-, Kopf- oder Beinverletzung die Hochlagerung der Beine unterlassen und stattdessen möglichst ruhig und flach lagern. Bei Atemnot ist eine leicht erhöhte Oberkörperlage oft angenehmer — im Zweifel die Wunschlage der betroffenen Person respektieren, solange sie ansprechbar ist.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Ist ein Schock dasselbe wie eine Ohnmacht?

Nein. Eine Ohnmacht (Synkope) ist ein kurzer, meist harmloser Bewusstseinsverlust mit rascher Erholung. Ein Schock ist ein anhaltender, potenziell lebensbedrohlicher Kreislaufzusammenbruch, der ärztliche Behandlung braucht.

Darf ich der Person etwas zu trinken geben?

Nein — bei einem möglichen Schock besteht das Risiko, dass später eine Narkose nötig wird oder die Person erbricht; Flüssigkeit sollte deshalb unterbleiben, auch wenn Durst geäußert wird.

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