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Anatomie & Körperfunktionen

Haut

Die Haut ist mit rund 1,5 bis 2 Quadratmetern Fläche das flächenmäßig größte Organ des Körpers. Sie schützt vor äußeren Einflüssen, reguliert die Körpertemperatur und ist über zahlreiche Nervenenden ein zentrales Sinnesorgan für Berührung, Druck, Temperatur und Schmerz.

Die drei Hautschichten

Die Oberhaut (Epidermis) bildet die äußere Schutzschicht und erneuert sich ständig. Darunter liegt die Lederhaut (Dermis) mit Blutgefäßen, Nervenenden, Schweiß- und Talgdrüsen sowie Haarwurzeln. Die Unterhaut (Subkutis) besteht überwiegend aus Fettgewebe, das isoliert und als Energiespeicher dient.

Aufgaben der Haut

Sie schützt vor Krankheitserregern, UV-Strahlung, Austrocknung und mechanischer Belastung, reguliert über Schwitzen die Körpertemperatur und bildet unter Sonneneinstrahlung Vitamin D. Über Nervenenden vermittelt sie zudem Tastempfindungen und Schmerzreize.

Warum Hautverletzungen ernst zu nehmen sind

Eine geschädigte Haut verliert ihre Schutzfunktion — deshalb werden auch vergleichsweise kleine, aber tiefe oder großflächige Wunden (siehe Schnittwunde, Verbrennung) sorgfältig versorgt, um Infektionen und übermäßigen Flüssigkeitsverlust zu vermeiden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie schnell erneuert sich die Haut?

Die oberste Hautschicht erneuert sich im Schnitt innerhalb von etwa vier bis sechs Wochen vollständig — bei jüngeren Menschen tendenziell schneller als bei älteren.

Warum wird die Haut mit dem Alter dünner?

Die Produktion von Kollagen und Elastin, die der Haut Spannkraft geben, nimmt mit dem Alter ab, wodurch sie dünner, trockener und weniger elastisch wird.

Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen

Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.

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