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Untersuchung & Diagnostik

EKG (Elektrokardiogramm)

Ein EKG (Elektrokardiogramm) zeichnet die elektrische Aktivität des Herzens über auf der Haut angebrachte Elektroden auf. Es ist eine schmerzfreie, schnelle Standarduntersuchung zur Beurteilung von Herzrhythmus und bestimmten Herzerkrankungen.

Was ein EKG zeigt

Jeder Herzschlag entsteht durch elektrische Impulse, die sich charakteristisch über das Herz ausbreiten. Das EKG stellt diese Aktivität als Kurve dar und erlaubt Rückschlüsse auf Herzrhythmus, Herzfrequenz und Hinweise auf bestimmte strukturelle Veränderungen wie einen abgelaufenen oder akuten Herzinfarkt.

Verschiedene Arten von EKGs

Ein Ruhe-EKG wird im Liegen über wenige Sekunden bis Minuten aufgezeichnet, ein Belastungs-EKG während körperlicher Anstrengung (z. B. auf dem Fahrradergometer), ein Langzeit-EKG über 24 Stunden oder länger, um gelegentlich auftretende Rhythmusstörungen zu erfassen.

Wofür es eingesetzt wird

Bei Verdacht auf Herzrhythmusstörungen, im Rahmen der Abklärung von Brustschmerzen (z. B. bei Verdacht auf Herzinfarkt), vor Operationen oder als Teil von Vorsorgeuntersuchungen — ein unauffälliges EKG schließt aber nicht jede Herzerkrankung sicher aus.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Tut ein EKG weh?

Nein, die Elektroden werden nur auf die Haut geklebt oder aufgesetzt — die Untersuchung selbst ist schmerzfrei und ungefährlich.

Kann ein normales EKG einen Herzinfarkt ausschließen?

Nicht immer — manche Veränderungen zeigen sich erst mit Verzögerung oder gar nicht im EKG, weshalb bei entsprechendem Verdacht zusätzlich Blutwerte und die Beschwerden insgesamt beurteilt werden.

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