Ein Angebot von Personal Paramedic e.K. · DGUV-anerkannte Ausbildungsstätte (8.2018)
Blutungen & Wunden

Schnittwunde

Eine Schnittwunde entsteht durch scharfe Gegenstände und hat meist glatte Wundränder. Kleinere Schnittwunden lassen sich oft selbst versorgen, größere oder tiefe Wunden gehören in ärztliche Behandlung.

Erstversorgung

Hände waschen oder Einmalhandschuhe anziehen. Bei kleineren Wunden mit sauberem Wasser reinigen, mit einer sterilen Kompresse oder einem Pflaster abdecken. Bei stärkerer Blutung zunächst wie bei jeder starken Blutung mit direktem Druck reagieren.

Wann muss genäht werden?

Klaffende, tiefe oder länger als etwa ein bis zwei Zentimeter offene Wunden, Wunden im Gesicht oder über Gelenken sowie Wunden, die sich nicht von selbst schließen, sollten ärztlich beurteilt und gegebenenfalls genäht oder geklebt werden — je früher, desto besser für die Narbenbildung.

Tetanusschutz prüfen

Bei jeder Wunde, die mit Erde, Rost oder Schmutz in Kontakt kam, lohnt sich ein Blick in den Impfpass: Liegt die letzte Tetanusimpfung mehr als zehn Jahre zurück oder ist der Status unklar, sollte zeitnah aufgefrischt werden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wunddesinfektionsmittel direkt in die Wunde sprühen?

Bei kleineren Alltagswunden reicht meist Reinigung mit Wasser; bei Unsicherheit oder verschmutzten Wunden gibt eine Apotheke oder Arztpraxis Auskunft zum richtigen Vorgehen.

Wie erkenne ich eine beginnende Wundinfektion?

Zunehmende Rötung, Schwellung, Überwärmung, pochender Schmerz oder Fieber sind Warnzeichen, die zeitnah ärztlich abgeklärt werden sollten.

Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen

Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.

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