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Symptome

Husten

Husten ist zunächst ein sinnvoller Schutzreflex, der Atemwege von Fremdkörpern, Schleim oder Reizstoffen befreit. Er kann akut (bis etwa drei Wochen) oder chronisch auftreten und hat sehr unterschiedliche Ursachen.

Akuter Husten

Meist ausgelöst durch Erkältung oder Grippe, seltener durch Reizstoffe oder einen eingeatmeten Fremdkörper (siehe Atemwegsverlegung). Akuter Husten klingt in der Regel innerhalb weniger Wochen von selbst ab.

Trockener vs. produktiver Husten

Trockener (unproduktiver) Husten ohne Auswurf ist oft zu Beginn eines Infekts oder bei Reizung typisch, produktiver Husten mit Auswurf hilft, Schleim aus den Atemwegen zu befördern — hustenstillende Mittel werden deshalb vor allem bei trockenem, quälendem Husten eingesetzt, nicht generell bei jedem Husten.

Wann Husten abgeklärt werden sollte

Husten, der länger als etwa drei Wochen anhält, blutiger Auswurf, Atemnot, ungewollter Gewichtsverlust oder Husten bei bekannter Herz- oder Lungenerkrankung sollten ärztlich abgeklärt werden, ebenso plötzlicher, starker Husten mit Erstickungsgefühl (mögliche Atemwegsverlegung).

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Sind Hustenstiller immer sinnvoll?

Nein — bei produktivem Husten mit viel Schleim können sie die Schleimlösung eher behindern; sie eignen sich vor allem bei quälendem, trockenem Husten, etwa nachts.

Was bedeutet chronischer Husten?

Husten, der länger als acht Wochen anhält — mögliche Ursachen reichen von Asthma über COPD, chronischen Reflux bis zu bestimmten Medikamenten und sollten ärztlich abgeklärt werden.

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