Erkältung
Eine Erkältung ist eine meist harmlose, durch verschiedene Viren ausgelöste Infektion der oberen Atemwege — mit Abstand die häufigste akute Erkrankung überhaupt. Erwachsene machen sie im Schnitt mehrmals pro Jahr durch.
Typischer Verlauf
Halskratzen und Schnupfen zu Beginn, im Verlauf oft Husten und Nasennebenhöhlendruck, meist ohne oder mit nur leicht erhöhter Temperatur. Die Beschwerden entwickeln sich typischerweise langsamer als bei einer echten Grippe und klingen nach etwa einer Woche von selbst ab.
Was hilft
Ausreichend trinken, Ruhe, bei Bedarf abschwellende Nasentropfen (zeitlich begrenzt anwenden) oder schmerz-/fiebersenkende Mittel — eine ursächliche Behandlung gibt es nicht, da Antibiotika gegen Viren nicht wirken.
Wann doch ärztlich abklären?
Bei anhaltendem hohem Fieber, starken Schmerzen (z. B. an den Nasennebenhöhlen oder Ohren), Atemnot, Beschwerden über mehr als zehn Tage ohne Besserung oder bei bereits geschwächtem Immunsystem.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Erkältung: Verlauf, Behandlung, wann zum Arzt
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Helfen Antibiotika bei einer Erkältung?
Nein — Erkältungen werden durch Viren ausgelöst, Antibiotika wirken nur gegen Bakterien und sind bei einer unkomplizierten Erkältung nicht angezeigt.
Wie unterscheidet man Erkältung und Grippe?
Eine Erkältung beginnt meist schleichend mit eher milden Beschwerden, eine echte Grippe (Influenza) meist plötzlich mit hohem Fieber und starkem Krankheitsgefühl — siehe eigener Artikel Grippe.
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