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Häufige Erkrankungen

Scharlach

Scharlach ist eine durch bestimmte Streptokokken-Bakterien ausgelöste Infektion, die vor allem Kinder betrifft. Anders als bei den meisten anderen typischen Kinderkrankheiten handelt es sich um eine bakterielle, nicht virale Erkrankung.

Typische Symptome

Plötzliches hohes Fieber, starke Halsschmerzen mit geröteten Mandeln, geschwollene Halslymphknoten, eine anfangs weiß belegte, später „Himbeerzunge“ genannte gerötete Zunge sowie ein feinfleckiger Hautausschlag, der sich vom Rumpf ausbreitet.

Warum Antibiotika hier sinnvoll sind

Anders als bei viralen Infekten ist bei Scharlach eine Antibiotikabehandlung in der Regel angezeigt — sie verkürzt die Ansteckungsfähigkeit, lindert Beschwerden schneller und senkt das Risiko seltener, aber ernster Folgeerkrankungen wie rheumatisches Fieber oder Nierenentzündung.

Ansteckung und Rückkehr in Kita/Schule

Scharlach ist über Tröpfchen ansteckend; nach Beginn einer wirksamen Antibiotikabehandlung gelten Betroffene meist nach etwa 24 Stunden als nicht mehr ansteckend — die genaue Empfehlung zur Rückkehr in Gemeinschaftseinrichtungen gibt die behandelnde Praxis.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Kann man Scharlach mehrmals bekommen?

Ja — im Unterschied zu vielen viralen Kinderkrankheiten schützt eine durchgemachte Scharlacherkrankung nicht sicher vor erneuter Ansteckung, da es mehrere auslösende Bakterienstämme gibt.

Gibt es eine Impfung gegen Scharlach?

Nein, gegen Scharlach selbst gibt es keine Impfung — die Behandlung erfolgt im Erkrankungsfall mit Antibiotika.

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