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Untersuchung & Diagnostik

Biopsie (Gewebeprobe)

Bei einer Biopsie wird eine kleine Probe von Gewebe oder Zellen aus dem Körper entnommen und anschließend unter dem Mikroskop untersucht. Sie zählt zu den wichtigsten Methoden, um Gewebeveränderungen sicher einzuordnen.

Wann eine Biopsie durchgeführt wird

Eine Biopsie kommt zum Einsatz, wenn bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall, CT oder MRT eine auffällige Gewebeveränderung zeigen, deren genaue Art sich nur durch eine mikroskopische Untersuchung des Gewebes selbst sicher bestimmen lässt.

Verschiedene Biopsieverfahren

Je nach betroffenem Organ und Lage der Veränderung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz — von einer Nadelbiopsie durch die Haut über eine endoskopisch entnommene Gewebeprobe bis zu einer operativen Entnahme bei schwerer zugänglichen Veränderungen.

Warum eine Biopsie oft entscheidend ist

Bildgebende Verfahren können eine Gewebeveränderung sichtbar machen, aber meist nicht sicher zwischen gutartig und bösartig unterscheiden — erst die mikroskopische Untersuchung des entnommenen Gewebes liefert diese entscheidende Information.

Ablauf und mögliche Beschwerden

Die Entnahme erfolgt meist unter örtlicher Betäubung und dauert je nach Verfahren nur wenige Minuten — im Anschluss kann die entnommene Stelle vorübergehend druckempfindlich oder leicht schmerzhaft sein.

Wie lange die Auswertung dauert

Die mikroskopische und gegebenenfalls molekulare Untersuchung des entnommenen Gewebes durch eine pathologische Fachstelle dauert je nach Fragestellung meist einige Tage bis wenige Wochen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Warum ist eine Biopsie oft nötig, obwohl schon ein Ultraschall oder MRT gemacht wurde?

Weil bildgebende Verfahren eine Veränderung zwar sichtbar machen, aber meist nicht sicher zwischen gutartig und bösartig unterscheiden können — das gelingt erst durch die mikroskopische Untersuchung des Gewebes.

Tut eine Biopsie weh?

Die Entnahme erfolgt meist unter örtlicher Betäubung, danach kann die Stelle vorübergehend druckempfindlich sein.

Wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt?

Meist einige Tage bis wenige Wochen, abhängig von der Fragestellung.

Welche Biopsieverfahren gibt es?

Unter anderem Nadelbiopsien durch die Haut, endoskopisch entnommene Proben sowie operative Entnahmen.

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