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Untersuchung & Diagnostik

Blutdruckmessung

Die Blutdruckmessung erfasst den Druck, mit dem das Blut gegen die Gefäßwände drückt — angegeben als zwei Werte in mmHg: der obere (systolische) Wert beim Zusammenziehen des Herzens, der untere (diastolische) Wert in der Erschlaffungsphase.

Wie richtig gemessen wird

Vor der Messung einige Minuten ruhig sitzen, die Manschette in Herzhöhe am Oberarm anlegen, während der Messung nicht sprechen oder bewegen. Für verlässliche Werte empfiehlt sich eine Messung an mehreren Tagen zu ähnlicher Uhrzeit statt einer einzelnen Momentaufnahme.

Was die Werte bedeuten

Als grober Richtwert gelten in Ruhe gemessene Werte unter etwa 130/85 mmHg als normal, ab etwa 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck (siehe eigener Artikel) — die genaue Einordnung und eventuelle Behandlungsbedürftigkeit bespricht die ärztliche Praxis anhand mehrerer Messungen.

Häufige Messfehler

Zu kleine oder zu große Manschette, Messung direkt nach Anstrengung, Kaffee oder Aufregung, sowie eine falsch positionierte Manschette (nicht in Herzhöhe) können den gemessenen Wert deutlich verfälschen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie oft sollte der Blutdruck gemessen werden?

Bei bekanntem Bluthochdruck meist regelmäßig nach ärztlicher Empfehlung; ansonsten reicht bei den meisten gesunden Erwachsenen eine gelegentliche Kontrolle, etwa bei Vorsorgeuntersuchungen.

Sind Handgelenk-Blutdruckmessgeräte genauso zuverlässig?

Oberarmmessgeräte gelten allgemein als genauer; wird ein Handgelenkgerät genutzt, ist besonders auf die korrekte Haltung in Herzhöhe zu achten.

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