Gürtelrose (Herpes Zoster)
Gürtelrose (Herpes Zoster) entsteht durch eine erneute Aktivierung des Windpocken-Virus, das nach einer früheren Windpockeninfektion im Körper „schlummert“. Typisch ist ein schmerzhafter, meist streifenförmig begrenzter Hautausschlag auf einer Körperseite.
Wie sie sich entwickelt
Oft kündigen sich brennende Schmerzen oder ein Kribbeln in einem Hautbereich einige Tage vor dem sichtbaren Ausschlag an. Danach bilden sich gruppierte Bläschen auf gerötetem Grund, meist entlang eines Nervenversorgungsgebiets und typischerweise auf einer Körperseite begrenzt.
Wer ist besonders gefährdet?
Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter und bei geschwächtem Immunsystem, weil die Abwehr des ruhenden Virus dann nachlässt. Eine Impfung gegen Gürtelrose wird für ältere Erwachsene und bestimmte Risikogruppen empfohlen.
Warum frühe Behandlung wichtig ist
Eine frühzeitig begonnene antivirale Behandlung kann den Verlauf abmildern und das Risiko für anhaltende Nervenschmerzen nach Abklingen des Ausschlags (Post-Zoster-Neuralgie) senken — deshalb bei Verdacht zeitnah ärztlich vorstellen, besonders bei Beteiligung von Gesicht oder Augen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Robert Koch-Institut — Herpes Zoster — Gürtelrose: Ursache, Symptome, Impfung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Ist Gürtelrose ansteckend?
Der Bläscheninhalt kann bei Menschen ohne durchgemachte Windpocken oder Windpockenimpfung eine Windpockeninfektion auslösen — direkten Kontakt mit den Bläschen deshalb meiden, besonders zu Schwangeren, Neugeborenen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Kann man mehrmals Gürtelrose bekommen?
Es ist möglich, aber seltener als ein einmaliges Auftreten — das Risiko für einen erneuten Ausbruch besteht vor allem bei anhaltend geschwächtem Immunsystem.
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