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Symptome

Polyurie, Pollakisurie und Nykturie

Die Polyurie bezeichnet eine deutlich vermehrte Gesamtmenge an ausgeschiedenem Urin, die Pollakisurie ein häufigeres Wasserlassen kleinerer Mengen, und die Nykturie ein vermehrtes nächtliches Wasserlassen. Diese drei Störungen können einzeln oder gemeinsam auftreten und haben unterschiedliche zugrunde liegende Ursachen.

Veröffentlicht: 7. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.

Ursachen

Eine Polyurie entsteht häufig durch einen unbehandelten Diabetes, eine gestörte Regulation des Wasserhaushalts durch die Hormondrüse oder eine hohe Flüssigkeitszufuhr. Eine Pollakisurie entsteht meist durch eine Reizung oder Entzündung der Blase, eine vergrößerte Prostata oder eine überaktive Blase. Eine Nykturie kann durch eine erhöhte nächtliche Urinproduktion, eine Herzschwäche oder eine gestörte Blasenentleerung tagsüber verursacht werden.

Symptome

Betroffene mit Polyurie scheiden ungewöhnlich grosse Urinmengen aus und verspüren dadurch oft vermehrten Durst. Bei Pollakisurie besteht ein häufiger Harndrang mit jeweils kleinen Urinmengen, auch wenn die Gesamtmenge normal bleibt. Nykturie zeigt sich durch wiederholtes nächtliches Aufwachen zum Wasserlassen, was den Schlaf erheblich stören kann.

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Diagnostik

Ein Trink- und Miktionsprotokoll, in dem Flüssigkeitsaufnahme und Urinausscheidung über mehrere Tage dokumentiert werden, hilft, die verschiedenen Störungen zu unterscheiden. Bluttests können einen Diabetes oder eine Störung des Wasserhaushalts aufdecken. Bei Männern wird die Prostata untersucht, eine Blasenuntersuchung kann weitere Ursachen klären.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache: Ein Diabetes wird gezielt eingestellt, eine überaktive Blase mit entsprechenden Medikamenten behandelt, eine vergrößerte Prostata je nach Ausprägung medikamentös oder operativ. Bei Nykturie durch eine Herzschwäche steht deren Behandlung im Vordergrund, ergänzt durch eine angepasste Flüssigkeitszufuhr am Abend.

Verlauf und Prognose

Mit einer gezielten Behandlung der zugrunde liegenden Ursache bessern sich die Beschwerden bei den meisten Betroffenen deutlich. Da die Symptome sehr unterschiedliche Ursachen haben können, ist eine sorgfältige Abklärung wichtig, um die passende Behandlung einzuleiten und die Lebensqualität zu verbessern.

Weiterführende Informationen der Organisation

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Polyurie und Pollakisurie?

Bei der Polyurie ist die Gesamtmenge an ausgeschiedenem Urin erhöht, bei der Pollakisurie wird häufiger, aber jeweils nur wenig Urin ausgeschieden.

Was hilft bei der Diagnose am meisten?

Ein Trink- und Miktionsprotokoll, das Flüssigkeitsaufnahme und Urinausscheidung über mehrere Tage dokumentiert.

Kann eine Herzschwäche nächtliches Wasserlassen verursachen?

Ja, eine Herzschwäche kann zu einer vermehrten nächtlichen Urinproduktion und damit zu Nykturie führen.

Ist häufiges Wasserlassen immer ein Zeichen von Diabetes?

Nein, häufiges Wasserlassen kann viele Ursachen haben, etwa eine Blasenreizung oder eine vergrößerte Prostata, weshalb eine gezielte Abklärung wichtig ist.

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