Nichtorganische Hypersomnie
Die nichtorganische Hypersomnie ist ein übermäßiges Schlafbedürfnis oder eine ausgeprägte Tagesschläfrigkeit, deren Ursache in psychischen statt körperlichen Faktoren liegt, etwa im Rahmen einer depressiven Erkrankung.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine depressive Erkrankung, anhaltender psychischer Stress oder andere psychische Belastungsfaktoren können zu einem übermäßigen Schlafbedürfnis führen, ohne dass eine körperliche Schlafstörung wie eine Atemstörung im Schlaf vorliegt.
Symptome
Betroffene verspüren trotz ausreichender Nachtruhe ein starkes Bedürfnis nach zusätzlichem Schlaf tagsüber, das die Alltagsleistung und soziale Teilhabe beeinträchtigen kann.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine ausführliche psychiatrische Untersuchung sowie den Ausschluss körperlicher Ursachen der Tagesmüdigkeit, etwa mittels Schlaflaboruntersuchung, gestellt.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden psychischen Ursache, etwa einer Depression, und besteht in einer entsprechenden psychotherapeutischen oder medikamentösen Behandlung.
Verlauf und Prognose
Mit einer erfolgreichen Behandlung der zugrunde liegenden psychischen Ursache bessert sich die übermäßige Schläfrigkeit bei vielen Betroffenen deutlich.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine nichtorganische Hypersomnie?
Ein übermäßiges Schlafbedürfnis, dessen Ursache in psychischen statt körperlichen Faktoren liegt.
Wodurch kann sie entstehen?
Durch eine depressive Erkrankung oder anhaltenden psychischen Stress.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch psychiatrische Untersuchung und Ausschluss körperlicher Ursachen.
Wie wird sie behandelt?
Durch Behandlung der zugrunde liegenden psychischen Ursache.
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