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Vergiftungen

Zinkvergiftung

Die Zinkvergiftung entsteht meist durch das Einatmen von Zinkoxiddämpfen bei Schweiß- oder Lötarbeiten an verzinkten Metallen, seltener durch die Aufnahme größerer Mengen zinkhaltiger Nahrungsergänzungsmittel. Da Zink in kleinen Mengen ein lebensnotwendiges Spurenelement ist, treten Vergiftungen fast ausschließlich bei deutlich erhöhter Aufnahme auf.

Ursachen

Die häufigste Ursache ist das Einatmen von Zinkoxiddämpfen beim Schweißen oder Schneiden verzinkter Metalle, was zu dem sogenannten Metalldampffieber führt. Seltener entsteht eine Vergiftung durch übermäßigen, lang anhaltenden Konsum zinkhaltiger Nahrungsergänzungsmittel.

Symptome

Nach dem Einatmen von Zinkoxiddämpfen treten typischerweise einige Stunden später grippeähnliche Beschwerden mit Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und einem metallischen Geschmack im Mund auf, die sich meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden wieder zurückbilden. Bei übermäßiger langfristiger Zinkeinnahme kann sich zudem ein Kupfermangel mit Blutarmut entwickeln.

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Diagnostik

Die Diagnose des Metalldampffiebers stützt sich auf die Krankengeschichte mit Angaben zur Schweißarbeit sowie das charakteristische, grippeähnliche Beschwerdebild. Bei Verdacht auf eine chronische Überdosierung werden die Zink- und Kupferwerte im Blut kontrolliert.

Behandlung

Das Metalldampffieber wird symptomatisch mit fiebersenkenden und schmerzlindernden Mitteln behandelt und heilt in der Regel von selbst aus. Bei einer durch übermäßige Zinkeinnahme verursachten Kupfermangelanämie wird die Zinkzufuhr reduziert und Kupfer gegebenenfalls ergänzt.

Verlauf und Prognose

Das Metalldampffieber heilt fast immer innerhalb weniger Tage folgenlos aus. Eine chronische Zinküberdosierung mit Kupfermangel bessert sich in der Regel nach Reduzierung der Zinkzufuhr und Ausgleich des Kupfermangels.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist das Metalldampffieber?

Eine grippeähnliche Erkrankung nach dem Einatmen von Zinkoxiddämpfen, meist beim Schweißen verzinkter Metalle.

Wie lange dauert das Metalldampffieber typischerweise?

Meist 24 bis 48 Stunden, danach klingen die Beschwerden von selbst ab.

Kann eine Überdosierung von Zink-Nahrungsergänzungsmitteln schädlich sein?

Ja, bei langfristig übermäßiger Einnahme kann sich ein Kupfermangel mit Blutarmut entwickeln.

Wie wird das Metalldampffieber behandelt?

Symptomatisch mit fiebersenkenden und schmerzlindernden Mitteln, es heilt in der Regel von selbst aus.

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