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Reisemedizin & Tropenkrankheiten

Skorpionstich

Der Skorpionstich entsteht durch den Stachel eines Skorpions, der ein Gift in die Haut injiziert. Während die meisten Skorpionarten weltweit nur örtliche, vorübergehende Beschwerden verursachen, kann der Stich bestimmter, vor allem in Nordafrika, dem Nahen Osten und Teilen Amerikas vorkommender Arten schwer und potenziell lebensbedrohlich sein.

Ursachen

Der Stich erfolgt meist unbeabsichtigt, etwa beim Betreten von Schuhen oder Kleidung, in denen sich ein Skorpion versteckt hat, oder beim Umdrehen von Steinen und Holzstücken in betroffenen Regionen. Das Ausmaß der Vergiftung hängt maßgeblich von der jeweiligen Skorpionart ab.

Symptome

Bei den meisten Arten verursacht der Stich lediglich starke örtliche Schmerzen, Rötung und Schwellung, die nach einigen Stunden bis Tagen von selbst abklingen. Bei giftigeren Arten können zusätzlich Schweißausbrüche, Muskelzuckungen, Herzrhythmusstörungen und, insbesondere bei Kindern, schwere, lebensbedrohliche Verläufe auftreten.

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Diagnostik

Die Diagnose stützt sich auf die Krankengeschichte mit Angaben zum Stichereignis sowie die Beurteilung der örtlichen und, bei giftigeren Arten, der allgemeinen Symptome. In Regionen mit gefährlichen Skorpionarten wird bei entsprechenden Warnzeichen eine engmaschige Überwachung von Herz-Kreislauf-Funktion und Atmung empfohlen.

Behandlung

Bei den meisten Stichen genügen eine Kühlung der Einstichstelle sowie schmerzlindernde Mittel. Bei Stichen giftigerer Arten mit systemischen Beschwerden kann ein spezifisches Gegengift eingesetzt werden, kombiniert mit intensivmedizinischer Überwachung, insbesondere bei Kindern und älteren Menschen.

Verlauf und Prognose

Die überwiegende Mehrheit der Skorpionstiche heilt ohne bleibende Folgen aus. In Regionen mit hochgiftigen Skorpionarten kann der Verlauf jedoch, besonders bei Kindern, schwer und potenziell lebensbedrohlich sein, weshalb bei Auftreten allgemeiner Symptome rasch ärztliche Hilfe gesucht werden sollte.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Sind alle Skorpionstiche gefährlich?

Nein, die meisten Arten verursachen nur örtliche, vorübergehende Beschwerden, nur bestimmte Arten in bestimmten Regionen sind gefährlicher.

Wer ist bei giftigen Skorpionarten besonders gefährdet?

Vor allem Kinder und ältere Menschen.

Was hilft bei den meisten Stichen?

Kühlung der Einstichstelle sowie schmerzlindernde Mittel.

Gibt es ein Gegengift?

Ja, für Stiche bestimmter gefährlicher Arten steht ein spezifisches Gegengift zur Verfügung.

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