Toxische Kontaktdermatitis durch Pflanzen
Die toxische Kontaktdermatitis durch Pflanzen ist eine direkte Hautreizung durch reizende Substanzen bestimmter Pflanzen. Im Unterschied zur allergischen Form liegt keine Immunreaktion zugrunde, sondern eine unmittelbare, chemisch-reizende Wirkung des Pflanzensaftes auf die Haut.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Bestimmte Pflanzen enthalten reizende Substanzen im Pflanzensaft, die bei direktem Hautkontakt die Hautoberfläche unmittelbar schädigen, insbesondere in Kombination mit Sonnenlicht bei manchen Pflanzenarten.
Symptome
Betroffene zeigen eine gerötete, brennende, teils blasenbildende Hautveränderung genau im Bereich des Pflanzenkontakts, die meist rasch nach der Berührung auftritt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung sowie die typische Vorgeschichte des Pflanzenkontakts gestellt. Ein Epikutantest dient dem Ausschluss einer zusätzlichen Allergie.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer konsequenten Vermeidung des Kontakts mit der reizenden Pflanze sowie einer beruhigenden, kühlenden Hautpflege.
Verlauf und Prognose
Nach Ende des Pflanzenkontakts heilt die Hautveränderung meist innerhalb weniger Tage bis Wochen ab.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was unterscheidet die toxische von der allergischen Form?
Es liegt keine Immunreaktion vor, sondern eine direkte reizende Wirkung des Pflanzensaftes.
Welcher Faktor kann die Reizung verstärken?
Sonnenlicht bei bestimmten Pflanzenarten.
Wann treten die Beschwerden meist auf?
Rasch nach der Berührung mit der Pflanze.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch Vermeidung des Pflanzenkontakts und beruhigende Hautpflege.
Weiterlesen
Basaliom (Basalzellkarzinom)
Der häufigste bösartige Hauttumor wächst meist langsam und bildet fast nie Metastasen, kann aber unbehandelt tief in umliegendes Gewebe eindringen.
Weiterlesen →Haut & HautkrankheitenPlattenepithelkarzinom der Haut
Der zweithäufigste Hautkrebs entwickelt sich oft aus vorbestehenden, sonnenbedingten Hautveränderungen und kann im Gegensatz zum Basaliom in seltenen Fällen streuen.
Weiterlesen →Haut & HautkrankheitenEpidermolysis Bullosa
Bei dieser seltenen erblichen Erkrankung führt schon geringste mechanische Belastung der Haut zur Bildung von Blasen, da eine stabile Verbindung zwischen Hautschichten fehlt.
Weiterlesen →Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen
Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.