Störungen der Sexualpräferenz
Störungen der Sexualpräferenz sind anhaltende sexuelle Vorlieben, die deutlich von der gesellschaftlich üblichen Norm abweichen. Als behandlungsbedürftig gelten sie, wenn sie zu persönlichem Leiden oder zu einer Beeinträchtigung oder Schädigung anderer führen.
Ursachen
Die Entstehung von Störungen der Sexualpräferenz ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Diskutiert werden ein Zusammenspiel aus biologischen Faktoren und Prägungen während der psychosexuellen Entwicklung.
Symptome
Betroffene verspüren wiederkehrende, intensive sexuelle Impulse oder Fantasien, die von der gesellschaftlichen Norm abweichen und mit erheblichem Leidensdruck oder problematischem Verhalten einhergehen können.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch ein ausführliches sexualmedizinisches oder psychiatrisches Gespräch gestellt, in dem Art, Ausprägung und Auswirkungen der Sexualpräferenz erfasst werden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer psychotherapeutischen Begleitung, die auf die Reduktion von Leidensdruck und problematischem Verhalten abzielt, gegebenenfalls ergänzt durch eine medikamentöse Behandlung.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten therapeutischen Begleitung lässt sich bei vielen Betroffenen eine bessere Kontrolle über die eigenen Impulse erreichen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Störungen der Sexualpräferenz: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind Störungen der Sexualpräferenz?
Anhaltende sexuelle Vorlieben, die deutlich von der gesellschaftlichen Norm abweichen.
Wann gelten sie als behandlungsbedürftig?
Wenn sie zu persönlichem Leiden oder zur Beeinträchtigung anderer führen.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch ein ausführliches sexualmedizinisches oder psychiatrisches Gespräch.
Wie werden sie behandelt?
Durch psychotherapeutische Begleitung, gegebenenfalls ergänzt durch Medikamente.
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