Ataktische Zerebralparese
Die ataktische Zerebralparese ist eine seltene Form der Zerebralparese, bei der eine gestörte Bewegungskoordination und ein beeinträchtigtes Gleichgewicht im Vordergrund stehen. Sie entsteht durch eine frühkindliche Schädigung des Kleinhirns.
Ursachen
Eine Fehlbildung oder Schädigung des Kleinhirns während der Schwangerschaft oder Geburt, etwa durch eine Durchblutungsstörung oder eine genetische Ursache, führt zu dieser Form der Zerebralparese.
Symptome
Betroffene zeigen einen unsicheren, breitbeinigen Gang, eine zielungenaue Bewegungsausführung sowie ein feinschlägiges Zittern bei gezielten Bewegungen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die klinische neurologische Untersuchung mit Nachweis der typischen Koordinationsstörung sowie eine Kernspinuntersuchung des Kleinhirns gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer gezielten Physiotherapie zur Verbesserung von Gleichgewicht und Koordination sowie ergotherapeutischen Maßnahmen für den Alltag.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist meist weniger schwer als bei der spastischen Form. Mit einer gezielten Förderung lassen sich Gleichgewicht und Koordination bei vielen Betroffenen deutlich verbessern.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Ataktische Zerebralparese: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine ataktische Zerebralparese?
Eine seltene Form der Zerebralparese mit gestörter Bewegungskoordination und Gleichgewicht.
Wodurch entsteht sie?
Durch eine frühkindliche Fehlbildung oder Schädigung des Kleinhirns.
Welche Beschwerden sind typisch?
Ein unsicherer Gang, zielungenaue Bewegungen und feinschlägiges Zittern.
Wie wird sie behandelt?
Durch gezielte Physio- und Ergotherapie.
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