Spastische tetraplegische Zerebralparese
Die spastische tetraplegische Zerebralparese ist die schwerste Form der Zerebralparese, bei der alle vier Gliedmaßen von einer ausgeprägten Muskelsteifigkeit betroffen sind. Sie entsteht durch eine ausgedehnte Schädigung des Gehirns vor, während oder kurz nach der Geburt.
Ursachen
Eine ausgedehnte Sauerstoffunterversorgung des Gehirns während der Geburt, eine schwere Frühgeburtlichkeit mit Hirnblutung oder eine ausgedehnte Fehlbildung des Gehirns können zu dieser schweren Form der Zerebralparese führen.
Symptome
Betroffene zeigen eine ausgeprägte Muskelsteifigkeit aller vier Gliedmaßen, die die Bewegungsfähigkeit stark einschränkt, häufig begleitet von Schluckstörungen und einer geistigen Beeinträchtigung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die klinische neurologische Untersuchung im Säuglings- und Kleinkindalter sowie eine Kernspinuntersuchung des Gehirns gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer intensiven, lebenslangen Physio- und Ergotherapie, ergänzt durch muskelentspannende Medikamente und Hilfsmittel zur Unterstützung der Alltagsbewältigung.
Verlauf und Prognose
Die spastische tetraplegische Zerebralparese ist mit einer erheblichen, dauerhaften Beeinträchtigung verbunden. Mit einer intensiven, frühzeitig begonnenen Förderung lässt sich die Lebensqualität dennoch verbessern.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Spastische tetraplegische Zerebralparese: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine spastische tetraplegische Zerebralparese?
Die schwerste Form der Zerebralparese mit Muskelsteifigkeit aller vier Gliedmaßen.
Wodurch entsteht sie?
Durch eine ausgedehnte Schädigung des Gehirns vor, während oder kurz nach der Geburt.
Welche Beschwerden verursacht sie?
Eine stark eingeschränkte Bewegungsfähigkeit sowie häufig Schluckstörungen und geistige Beeinträchtigung.
Wie wird sie behandelt?
Durch intensive, lebenslange Physio- und Ergotherapie sowie muskelentspannende Medikamente.
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