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Häufige Erkrankungen

Sklerodermie

Die Sklerodermie ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der sich Bindegewebe in Haut und mitunter inneren Organen verhärtet. Sie reicht von begrenzten Hautformen bis zu systemischen Formen mit Beteiligung innerer Organe.

Begrenzte und systemische Formen

Bei der begrenzten Form ist meist nur die Haut betroffen, häufig an Händen und Gesicht; bei der systemischen Form können zusätzlich innere Organe wie Lunge, Herz, Nieren oder Speiseröhre betroffen sein.

Typisches erstes Anzeichen

Ein häufiges Frühzeichen ist das Raynaud-Phänomen, bei dem sich Finger bei Kälte oder Stress durch verkrampfte Blutgefäße erst weiß, dann bläulich verfärben, bevor sie sich wieder erholen und rötlich anlaufen.

Wie sich die Hautverhärtung zeigt

Die Haut wird zunehmend straff, dick und unelastisch, was die Beweglichkeit von Fingern oder Gesichtsmimik einschränken kann — auch kleine Wunden an den Fingerspitzen heilen wegen der veränderten Durchblutung mitunter schlechter.

Warum eine Lungenbeteiligung ernst genommen wird

Bei der systemischen Form kann sich das Bindegewebe der Lunge verändern und zu einer Lungenfibrose führen — regelmäßige Lungenfunktionskontrollen gehören deshalb zur Überwachung dazu.

Behandlung

Eine Heilung gibt es bislang nicht, Medikamente können jedoch das Fortschreiten verlangsamen und einzelne Beschwerden lindern — eine engmaschige, interdisziplinäre Betreuung hilft, mögliche Organbeteiligungen frühzeitig zu erkennen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist das Raynaud-Phänomen?

Eine anfallsartige Weiß- und Blauverfärbung der Finger bei Kälte oder Stress, oft ein frühes Anzeichen der Sklerodermie.

Betrifft Sklerodermie immer innere Organe?

Nein, bei der begrenzten Form ist meist nur die Haut betroffen, bei der systemischen Form können zusätzlich innere Organe betroffen sein.

Kann Sklerodermie geheilt werden?

Nein, Medikamente können jedoch das Fortschreiten verlangsamen und Beschwerden lindern.

Warum sind regelmäßige Lungenkontrollen wichtig?

Weil sich bei der systemischen Form eine Lungenfibrose entwickeln kann, die frühzeitig erkannt werden sollte.

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