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Kinder & Jugendliche

Rh-Isoimmunisierung beim Fetus und Neugeborenen

Die Rh-Isoimmunisierung beim Fetus und Neugeborenen bezeichnet die Bildung mütterlicher Antikörper gegen den Rhesusfaktor des Kindes, wenn eine Rhesus-negative Mutter ein Rhesus-positives Kind erwartet. Diese Antikörper können die roten Blutkörperchen des Kindes angreifen und zu Blutarmut und Gelbsucht führen.

Ursachen

Gelangt kindliches, Rhesus-positives Blut, etwa während der Geburt oder einer früheren Schwangerschaft, in den Kreislauf einer Rhesus-negativen Mutter, kann ihr Immunsystem Antikörper gegen dieses Blutgruppenmerkmal bilden, die bei einer folgenden Schwangerschaft die roten Blutkörperchen des Kindes angreifen.

Symptome

Beim betroffenen Kind können sich eine Blutarmut, eine ausgeprägte Gelbsucht in den ersten Lebenstagen sowie in schweren Fällen eine Vergrößerung von Leber und Milz zeigen.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Blutuntersuchung bei der Mutter gestellt, bei der das Vorhandensein der Antikörper nachgewiesen wird. Nach der Geburt werden die Blutwerte des Neugeborenen engmaschig kontrolliert.

Behandlung

Bei leichter Ausprägung genügt häufig eine Lichttherapie zur Behandlung der Gelbsucht. Bei ausgeprägter Blutarmut kann eine Bluttransfusion notwendig werden, in schweren Fällen bereits vor der Geburt.

Verlauf und Prognose

Durch die vorbeugende Gabe von Anti-D-Immunglobulin bei Rhesus-negativen Müttern ist die Rh-Isoimmunisierung heute deutlich seltener geworden. Mit rechtzeitiger Erkennung und Behandlung ist die Prognose für die meisten betroffenen Kinder gut.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wann entsteht eine Rh-Isoimmunisierung?

Wenn eine Rhesus-negative Mutter Antikörper gegen das Rhesus-positive Blut ihres Kindes bildet.

Welche Beschwerden können beim Kind auftreten?

Blutarmut, eine ausgeprägte Gelbsucht sowie in schweren Fällen eine Vergrößerung von Leber und Milz.

Wodurch ist die Erkrankung seltener geworden?

Durch die vorbeugende Gabe von Anti-D-Immunglobulin bei Rhesus-negativen Müttern.

Wie wird eine ausgeprägte Blutarmut behandelt?

Durch eine Bluttransfusion, in schweren Fällen bereits vor der Geburt.

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