Pylorusstenose
Bei der Pylorusstenose ist der Muskel am Magenausgang (Pylorus) verdickt und verengt dadurch die Passage zwischen Magen und Zwölffingerdarm. Sie betrifft typischerweise junge Säuglinge in den ersten Lebenswochen.
Was bei der Pylorusstenose passiert
Der Ringmuskel am Magenausgang verdickt sich zunehmend, wodurch der Durchtritt der Nahrung vom Magen in den Zwölffingerdarm immer stärker behindert wird.
Wann sich die Erkrankung typischerweise zeigt
Die Beschwerden beginnen meist in der zweiten bis sechsten Lebenswoche, wobei Jungen deutlich häufiger betroffen sind als Mädchen.
Typisches Anzeichen
Ein charakteristisches schwallartiges Erbrechen kurz nach dem Füttern, das sich im Verlauf verschlimmert, sowie ein weiterhin bestehender Appetit trotz des Erbrechens gelten als typisches Anzeichen.
Warum eine rasche Abklärung wichtig ist
Durch das wiederholte Erbrechen können Säuglinge rasch Flüssigkeit und Gewicht verlieren, weshalb bei Verdacht eine zeitnahe ärztliche Abklärung wichtig ist.
Wie die Behandlung aussieht
Nach einer Stabilisierung des Flüssigkeitshaushalts wird der verengte Muskel meist durch einen kleinen operativen Eingriff gespalten, wonach sich die Beschwerden in der Regel rasch bessern.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was passiert bei der Pylorusstenose?
Der Muskel am Magenausgang verdickt sich und verengt die Passage zum Zwölffingerdarm.
Wann zeigen sich die Beschwerden meist?
In der zweiten bis sechsten Lebenswoche.
Was ist das typische Anzeichen?
Schwallartiges Erbrechen kurz nach dem Füttern bei weiterhin bestehendem Appetit.
Wie wird die Pylorusstenose behandelt?
Meist durch einen kleinen operativen Eingriff, bei dem der verengte Muskel gespalten wird.
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