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Symptome

Retrograde Amnesie

Bei der retrograden Amnesie können sich Betroffene nicht mehr an Ereignisse aus der Zeit vor einer Hirnschädigung erinnern. Die Lücke kann Minuten, Jahre oder Jahrzehnte betreffen. Meist sind die jüngsten Erinnerungen am stärksten betroffen, weit zurückliegende bleiben eher erhalten.

Ursachen

Ursachen sind Schädel-Hirn-Verletzungen, Schlaganfälle, Sauerstoffmangel, Hirnentzündungen, Epilepsie, Alzheimer-Krankheit, Elektrokrampftherapie und starke psychische Belastung. Bei einer Gehirnerschütterung fehlt häufig die Erinnerung an die Minuten vor dem Unfall.

Symptome

Betroffene können sich nicht an Ereignisse, Personen oder Orte aus der Zeit vor dem Auslöser erinnern. Wissen und Fähigkeiten bleiben meist erhalten. Die Lücke schrumpft oft im Verlauf, die letzten Momente vor dem Ereignis bleiben dauerhaft verloren.

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Diagnostik

Wichtig sind Vorgeschichte und Angaben von Angehörigen. Neuropsychologische Tests, Magnetresonanztomografie, EEG und Untersuchung auf körperliche Ursachen werden durchgeführt. Psychische Ursachen werden bei fehlendem Befund erwogen.

Behandlung

Behandelt wird die Ursache. Gedächtnistraining, Ergotherapie, Erinnerungshilfen wie Fotos und Berichte aus der Familie und psychologische Unterstützung helfen. Bei plötzlicher Gedächtnisstörung, Bewusstseinsstörung oder nach Kopfverletzung ist der Notruf 112 zu wählen.

Verlauf und Prognose

Nach leichter Hirnverletzung bilden sich die Lücken oft weitgehend zurück. Nach schweren Schäden kann die Amnesie bleiben. Unterstützung durch Angehörige und Rehabilitation verbessern die Bewältigung.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was fehlt bei der retrograden Amnesie?

Erinnerungen an die Zeit vor dem auslösenden Ereignis.

Kommt die Erinnerung zurück?

Teilweise, die letzten Momente vor dem Ereignis bleiben oft verloren.

Kann man neue Dinge lernen?

Meist ja, das unterscheidet sie von der anterograden Amnesie.

Wann zum Notruf?

Nach Kopfverletzung mit Bewusstlosigkeit, Erbrechen oder zunehmender Verwirrtheit.

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