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Weitere Notfälle

Rautekgriff (Rettungsgriff)

Der Rautekgriff ist eine Technik, um eine bewusstlose oder nicht mehr eigenständig gehfähige Person aus einer akuten Gefahrenzone — etwa einem brennenden Fahrzeug — zu retten, ohne sie tragen zu müssen. Er ermöglicht es auch körperlich weniger kräftigen Ersthelfenden, eine erwachsene Person über kurze Strecken wegzuziehen.

Wann der Rautekgriff angewendet wird

Er kommt zum Einsatz, wenn eine Person aus akuter Gefahr — etwa aus einem verunfallten Fahrzeug bei Brandgefahr — schnell weggebracht werden muss und keine Zeit für ein schonenderes Vorgehen bleibt; bei Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung wird er nur bei tatsächlicher, unmittelbarer Lebensgefahr eingesetzt, da die Bewegung das Rückenmark zusätzlich schädigen kann.

Wie der Griff funktioniert

Die helfende Person kniet oder steht hinter der zu rettenden Person, greift von hinten unter beiden Achseln hindurch und umfasst einen Unterarm der betroffenen Person, sodass diese im eigenen Körperschwerpunkt gezogen werden kann, statt sie tragen zu müssen.

Warum diese Technik funktioniert

Durch das Ziehen im Körperschwerpunkt der betroffenen Person und die Nutzung der eigenen Beinkraft beim Rückwärtsgehen kann auch eine körperlich schwächere Person eine deutlich schwerere Person über kurze Strecken bewegen.

Grenzen der Methode

Der Rautekgriff eignet sich für kurze Distanzen aus akuter Gefahr, nicht für den regulären Transport Verletzter — sobald die unmittelbare Gefahr vorüber ist, sollte die Person vorsichtig gelagert und weiter versorgt werden, bis professionelle Hilfe eintrifft.

Alternative bei kleineren Personen oder Kindern

Bei leichteren Personen kann je nach Situation auch ein einfaches Tragen oder Stützen ausreichen — die Wahl der Rettungstechnik richtet sich immer nach Größe, Gewicht und der konkreten Gefahrenlage.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wann sollte der Rautekgriff angewendet werden?

Nur bei akuter, unmittelbarer Gefahr für die betroffene Person, etwa bei Brandgefahr in einem verunfallten Fahrzeug — nicht als reguläre Transportmethode.

Ist der Rautekgriff bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung sicher?

Er kann das Rückenmark zusätzlich belasten und wird in diesem Fall nur bei unmittelbarer Lebensgefahr angewendet, wenn keine sicherere Alternative bleibt.

Kann eine körperlich schwächere Person den Rautekgriff anwenden?

Ja, durch das Ziehen im Körperschwerpunkt der betroffenen Person lässt sich auch eine schwerere Person über kurze Strecken bewegen.

Wie lange sollte der Rautekgriff angewendet werden?

Nur so lange, wie die akute Gefahr besteht — danach sollte die Person vorsichtig gelagert und weiter versorgt werden.

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