Pulsoxymetrie
Die Pulsoxymetrie ist ein schmerzloses Verfahren, mit dem die Sauerstoffsättigung des Blutes über einen kleinen Sensor, meist am Finger, gemessen wird.
Wie die Pulsoxymetrie funktioniert
Ein kleiner Sensor, meist an Finger, Zehe oder Ohrläppchen angebracht, misst mithilfe von Lichtstrahlen, wie viel Sauerstoff an den roten Blutkörperchen gebunden ist.
Warum die Sauerstoffsättigung wichtig ist
Die Sauerstoffsättigung zeigt an, wie gut der Körper mit Sauerstoff versorgt wird, und liefert wichtige Hinweise bei Erkrankungen der Lunge oder des Herzens.
Wofür die Pulsoxymetrie genutzt wird
Sie wird sowohl bei der routinemäßigen Überwachung im Krankenhaus als auch im Rahmen von Notfalluntersuchungen sowie bei bestimmten chronischen Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Warum manche Bedingungen das Ergebnis beeinflussen können
Kalte Hände, Nagellack oder eine schlechte Durchblutung an der Messstelle können das Messergebnis verfälschen, weshalb bei unklaren Werten eine erneute Messung unter besseren Bedingungen sinnvoll sein kann.
Warum die Pulsoxymetrie eine Blutgasanalyse nicht immer ersetzt
Die Pulsoxymetrie liefert einen schnellen, schmerzlosen Überblick, ersetzt aber bei bestimmten Fragestellungen nicht die genauere Blutgasanalyse aus einer Blutprobe.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Pulsoxymetrie: Ablauf, Bedeutung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was misst die Pulsoxymetrie?
Die Sauerstoffsättigung des Blutes.
Ist die Messung schmerzhaft?
Nein, sie erfolgt schmerzlos über einen kleinen Sensor, meist am Finger.
Was kann das Ergebnis verfälschen?
Unter anderem kalte Hände, Nagellack oder eine schlechte Durchblutung.
Ersetzt die Pulsoxymetrie eine Blutgasanalyse?
Nicht immer, bei bestimmten Fragestellungen bleibt die Blutgasanalyse genauer.
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