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Häufige Erkrankungen

Polymyalgia rheumatica

Die Polymyalgia rheumatica ist eine entzündliche Erkrankung, die vor allem Menschen über 50 Jahren betrifft und zu schmerzhafter Steifigkeit in Schulter- und Hüftregion führt. Sie steht in engem Zusammenhang mit der Riesenzellarteriitis und tritt bei manchen Betroffenen gemeinsam mit dieser auf.

Typische Beschwerden

Symmetrische Schmerzen und Steifigkeit in Schultern, Nacken und Hüften, die morgens nach dem Aufwachen besonders ausgeprägt sind und sich im Laufe des Tages meist bessern, begleitet von allgemeiner Müdigkeit und manchmal leichtem Fieber.

Wie schnell die Beschwerden auftreten

Anders als viele andere rheumatische Erkrankungen entwickelt sich die Polymyalgia rheumatica oft innerhalb weniger Tage bis Wochen, was viele Betroffene als plötzlichen, deutlichen Einschnitt in ihrer Beweglichkeit wahrnehmen.

Zusammenhang mit der Riesenzellarteriitis

Bei einem Teil der Betroffenen tritt zusätzlich eine Riesenzellarteriitis auf, die unbehandelt zu Sehverlust führen kann — deshalb wird bei Polymyalgia rheumatica gezielt nach Warnzeichen wie Schläfenkopfschmerz oder Sehstörungen gefragt.

Diagnostik

Neben der körperlichen Untersuchung und dem typischen Beschwerdebild helfen Blutuntersuchungen auf Entzündungswerte, die Diagnose zu stützen — eine spezifische, alleinig beweisende Untersuchung gibt es nicht.

Behandlung

Die Erkrankung spricht meist sehr gut auf niedrig dosiertes Kortison an, oft bessern sich die Beschwerden bereits innerhalb weniger Tage nach Behandlungsbeginn — die Kortisondosis wird anschließend über Monate schrittweise reduziert.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie schnell wirkt die Behandlung?

Bei den meisten Betroffenen bessern sich die Beschwerden bereits innerhalb weniger Tage nach Beginn der Kortisonbehandlung.

Besteht ein Zusammenhang mit der Riesenzellarteriitis?

Ja, bei einem Teil der Betroffenen tritt zusätzlich eine Riesenzellarteriitis auf, weshalb gezielt nach entsprechenden Warnzeichen gefragt wird.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Kortisondosis wird meist über mehrere Monate schrittweise reduziert, die genaue Dauer ist individuell unterschiedlich.

Warum sind die Beschwerden morgens am schlimmsten?

Das ist ein typisches Merkmal entzündlicher rheumatischer Erkrankungen und hilft, die Diagnose einzugrenzen.

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