Pneumokokkenmeningitis
Die Pneumokokkenmeningitis ist eine bakterielle Hirnhautentzündung, die durch Pneumokokken ausgelöst wird. Sie zählt zu den schwersten und, bei Erwachsenen, häufigsten Formen der bakteriellen Hirnhautentzündung.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Pneumokokken, die häufig im Nasen-Rachen-Raum vorkommen, können über die Blutbahn oder eine benachbarte Infektion, etwa eine Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung, die Hirnhäute erreichen und dort eine Entzündung auslösen.
Symptome
Betroffene entwickeln rasch hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, eine Nackensteifigkeit sowie eine zunehmende Bewusstseinstrübung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Untersuchung des Nervenwassers mittels Lumbalpunktion gestellt, bei der sich die Pneumokokken direkt nachweisen lassen.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt umgehend intravenös mit einem hochdosierten, gegen Pneumokokken wirksamen Antibiotikum, ergänzt durch eine intensivmedizinische Überwachung.
Verlauf und Prognose
Die Pneumokokkenmeningitis verläuft ohne rasche Behandlung häufig schwer bis lebensbedrohlich. Mit einer frühzeitigen Antibiotikabehandlung verbessert sich die Prognose deutlich, dennoch können bleibende Schäden zurückbleiben.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Pneumokokkenmeningitis?
Eine bakterielle Hirnhautentzündung, ausgelöst durch Pneumokokken.
Wie gefährlich ist eine Pneumokokkenmeningitis?
Sie zählt zu den schwersten Formen der bakteriellen Hirnhautentzündung.
Welche Beschwerden verursacht sie?
Hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und Bewusstseinstrübung.
Wie wird eine Pneumokokkenmeningitis behandelt?
Umgehend mit einem hochdosierten, intravenösen Antibiotikum.
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