Läsion des N. fibularis (peronaeus) communis
Die Läsion des N. fibularis communis, auch N. peronaeus communis genannt, ist eine Schädigung des gemeinsamen Wadenbeinnervs, der für das Anheben des Fußes verantwortlich ist. Eine Schädigung führt zu dem charakteristischen Bild des Fallfußes.
Ursachen
Eine anhaltende Druckbelastung des Nervs im Bereich des Wadenbeinköpfchens, etwa durch längeres Sitzen mit übereinandergeschlagenen Beinen, eine Verletzung oder eine Komplikation nach einer Operation können den Nerv schädigen.
Symptome
Betroffene können den Fuß nicht mehr anheben, sodass der Vorderfuß beim Gehen schleift, begleitet von einem Taubheitsgefühl auf dem Fußrücken.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die klinische neurologische Untersuchung sowie eine elektrophysiologische Messung der Nervenleitgeschwindigkeit gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer Entlastung der auslösenden Druckstelle sowie einer Orthese zur Unterstützung des Fußhebens. Bei ausbleibender Besserung kann eine operative Freilegung des Nervs erwogen werden.
Verlauf und Prognose
Viele Läsionen bilden sich nach Entlastung innerhalb von Wochen bis Monaten weitgehend zurück. Bei ausgeprägter Schädigung kann eine bleibende Fußhebeschwäche verbleiben.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Läsion des N. fibularis (peronaeus) communis: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Läsion des N. fibularis communis?
Eine Schädigung des gemeinsamen Wadenbeinnervs, der für das Anheben des Fußes verantwortlich ist.
Wie äußert sie sich?
Durch einen Fallfuß, bei dem der Vorderfuß beim Gehen schleift.
Wodurch entsteht sie meist?
Durch anhaltende Druckbelastung im Bereich des Wadenbeinköpfchens.
Wie wird sie behandelt?
Durch Entlastung, eine Orthese und bei Bedarf eine operative Freilegung.
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