Pathologisches Stehlen (Kleptomanie)
Das pathologische Stehlen, auch Kleptomanie genannt, ist ein wiederholter, nicht kontrollierbarer Drang, Gegenstände zu entwenden, obwohl diese weder für den persönlichen Gebrauch noch aus finanzieller Notwendigkeit benötigt werden.
Ursachen
Die genaue Ursache des pathologischen Stehlens ist nicht abschließend geklärt. Vermutet wird eine Fehlregulation der Impulskontrolle, teils in Verbindung mit begleitenden Stimmungsstörungen.
Symptome
Betroffene verspüren vor dem Diebstahl eine zunehmende innere Anspannung, die sich durch die Tat löst, gefolgt von einem Gefühl der Erleichterung, häufig gefolgt von Schuldgefühlen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch ein ausführliches psychiatrisches Gespräch gestellt, bei dem andere mögliche Motive für den Diebstahl, etwa finanzielle Not, ausgeschlossen werden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer spezialisierten Verhaltenstherapie, die auf die zugrunde liegende Impulskontrollstörung abzielt, gegebenenfalls ergänzt durch eine Behandlung begleitender Stimmungsstörungen.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten therapeutischen Behandlung lässt sich das Verhalten bei einem Teil der Betroffenen kontrollieren, ein Rückfallrisiko besteht jedoch fort.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Pathologisches Stehlen (Kleptomanie): Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist pathologisches Stehlen?
Ein wiederholter, nicht kontrollierbarer Drang, Gegenstände zu entwenden, ohne diese zu benötigen.
Was passiert vor der Tat?
Eine zunehmende innere Anspannung, die sich durch den Diebstahl löst.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch ein psychiatrisches Gespräch mit Ausschluss anderer Motive.
Wie wird pathologisches Stehlen behandelt?
Durch eine spezialisierte Verhaltenstherapie.
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