Lungenblutung mit Ursprung in der Perinatalperiode
Die Lungenblutung mit Ursprung in der Perinatalperiode ist eine seltene, meist schwer verlaufende Blutung in das Lungengewebe eines Neugeborenen rund um die Geburt. Sie tritt überwiegend bei sehr früh geborenen oder anderweitig schwer erkrankten Neugeborenen auf und erfordert eine zügige intensivmedizinische Behandlung.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine Lungenblutung entsteht meist als Komplikation einer bereits bestehenden schweren Erkrankung des Neugeborenen, etwa einer ausgeprägten Unreife der Lunge, einer schweren Infektion oder einer Störung der Blutgerinnung.
Symptome
Betroffene Neugeborene zeigen eine plötzliche Verschlechterung der Atmung, blutig tingiertes Sekret aus den Atemwegen sowie Zeichen eines Kreislaufversagens wie Blässe und eine schwache Durchblutung.
Diagnostik
Die Diagnose wird anhand der klinischen Zeichen sowie einer Röntgenuntersuchung des Brustkorbs gestellt, bei der Einblutungen in das Lungengewebe sichtbar werden können. Ergänzend werden die Blutgerinnung und der Sauerstoffgehalt des Blutes untersucht.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt intensivmedizinisch mit Unterstützung der Atmung, gegebenenfalls einer künstlichen Beatmung, sowie der Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung und einer möglichen Gerinnungsstörung.
Verlauf und Prognose
Die Lungenblutung ist ein ernstzunehmendes Ereignis, dessen Verlauf stark von der zugrunde liegenden Erkrankung und dem Ausmaß der Blutung abhängt. Mit einer raschen intensivmedizinischen Behandlung lässt sich bei einem Teil der betroffenen Kinder eine Stabilisierung erreichen.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wer ist von einer Lungenblutung besonders betroffen?
Überwiegend sehr früh geborene oder anderweitig schwer erkrankte Neugeborene.
Welche Anzeichen können auftreten?
Eine plötzliche Verschlechterung der Atmung, blutig tingiertes Sekret aus den Atemwegen sowie Kreislaufzeichen wie Blässe.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Anhand der klinischen Zeichen sowie einer Röntgenuntersuchung des Brustkorbs.
Wie wird die Lungenblutung behandelt?
Intensivmedizinisch mit Atemunterstützung und Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung.
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