Ischämische Kardiomyopathie
Die ischämische Kardiomyopathie ist eine Erkrankung des Herzmuskels mit eingeschränkter Pumpfunktion, die als Folge einer chronischen Minderdurchblutung durch verengte oder verschlossene Herzkranzgefäße entsteht. Sie ist eine der häufigsten Ursachen einer chronischen Herzschwäche.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine langjährige koronare Herzkrankheit mit wiederholten Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, häufig nach einem oder mehreren Herzinfarkten, führt zu einem fortschreitenden Verlust funktionsfähigen Herzmuskelgewebes.
Symptome
Betroffene zeigen eine zunehmende Atemnot bei Belastung, eine rasche Erschöpfbarkeit sowie im fortgeschrittenen Stadium Zeichen einer Herzschwäche wie Beinödeme.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Herzultraschalluntersuchung zur Beurteilung der Pumpfunktion sowie eine Herzkatheteruntersuchung zum Nachweis der zugrunde liegenden Verengung der Herzkranzgefäße gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in Medikamenten zur Entlastung und Kräftigung des Herzens sowie einer gezielten Wiedereröffnung verengter Herzkranzgefäße durch Aufdehnung oder Bypass-Operation.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf hängt wesentlich vom Ausmaß des bereits eingetretenen Muskelverlusts ab. Mit einer konsequenten Behandlung lässt sich die Belastbarkeit bei vielen Betroffenen verbessern.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine ischämische Kardiomyopathie?
Eine Erkrankung des Herzmuskels mit eingeschränkter Pumpfunktion durch chronische Minderdurchblutung.
Was ist die häufigste Ursache?
Eine langjährige koronare Herzkrankheit, häufig nach einem oder mehreren Herzinfarkten.
Welche Beschwerden sind typisch?
Zunehmende Atemnot bei Belastung und rasche Erschöpfbarkeit.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch herzentlastende Medikamente sowie eine gezielte Wiedereröffnung der Herzkranzgefäße.
Weiterlesen
Sick-Sinus-Syndrom
Eine Funktionsstörung des natürlichen Taktgebers des Herzens, die zu einem zu langsamen, unregelmäßigen oder wechselhaften Herzschlag führt und häufig einen Herzschrittmacher erfordert.
Weiterlesen →Herz & KreislaufPräexzitations-Syndrom
Eine angeborene, zusätzliche elektrische Leitungsbahn im Herzen, die anfallsartiges Herzrasen auslösen kann, wobei das Wolff-Parkinson-White-Syndrom die bekannteste Form darstellt.
Weiterlesen →Herz & KreislaufKardiomegalie
Eine über das normale Maß hinausgehende Vergrößerung des Herzens, die als Folge verschiedener zugrunde liegender Herzerkrankungen entsteht und eine gezielte Ursachensuche erfordert.
Weiterlesen →Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen
Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.