Intrakranieller Abszess und intrakranielles Granulom
Der intrakranielle Abszess und das intrakranielle Granulom sind eine abgekapselte Eiteransammlung beziehungsweise eine entzündliche Gewebeneubildung innerhalb des Schädels. Beide entstehen meist als Folge einer fortgeleiteten Infektion.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine fortgeleitete Infektion aus einer Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung, eine Streuung von Erregern über die Blutbahn oder eine offene Kopfverletzung können zu einer abgekapselten Eiteransammlung oder einem entzündlichen Gewebeknoten im Schädel führen.
Symptome
Betroffene entwickeln Kopfschmerzen, Fieber sowie je nach Lage neurologische Ausfälle wie eine Lähmung oder einen Krampfanfall.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Computertomographie oder Kernspinuntersuchung des Kopfes gestellt, mit der sich die raumfordernde Veränderung darstellen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer intravenösen Antibiotikabehandlung sowie, bei größerer Ausdehnung, einer operativen Entlastung und Entnahme einer Gewebeprobe.
Verlauf und Prognose
Mit einer rechtzeitigen Behandlung ist die Prognose bei vielen Betroffenen gut. Unbehandelt drohen ein steigender Hirndruck und schwere neurologische Schäden.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind ein intrakranieller Abszess und ein intrakranielles Granulom?
Eine abgekapselte Eiteransammlung beziehungsweise eine entzündliche Gewebeneubildung innerhalb des Schädels.
Wodurch entstehen sie meist?
Durch eine fortgeleitete Infektion, eine Erregerstreuung über die Blutbahn oder eine offene Kopfverletzung.
Welche Beschwerden verursachen sie?
Kopfschmerzen, Fieber und je nach Lage neurologische Ausfälle.
Wie werden sie behandelt?
Durch intravenöse Antibiotika sowie gegebenenfalls eine operative Entlastung.
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