Myopathie bei endokrinen Krankheiten
Die Myopathie bei endokrinen Krankheiten ist eine Erkrankung der Muskulatur, die als Folge einer hormonellen Grunderkrankung auftritt. Sowohl eine Über- als auch eine Unterfunktion bestimmter Hormondrüsen können die Muskulatur schädigen.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion, eine Nebennierenfunktionsstörung oder eine Wachstumshormonstörung können den Stoffwechsel der Muskulatur beeinträchtigen und dadurch eine Muskelschwäche verursachen.
Symptome
Betroffene bemerken eine Muskelschwäche, insbesondere der körpernahen Muskulatur an Oberarmen und Oberschenkeln, häufig begleitet von weiteren Symptomen der zugrunde liegenden hormonellen Erkrankung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Blutuntersuchung mit Bestimmung der relevanten Hormonwerte sowie der Muskelenzyme gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in der Einstellung der zugrunde liegenden hormonellen Erkrankung, wodurch sich die Muskelschwäche meist deutlich bessert.
Verlauf und Prognose
Mit einer erfolgreichen Behandlung der hormonellen Grunderkrankung bildet sich die Muskelschwäche bei den meisten Betroffenen weitgehend zurück.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Myopathie bei endokrinen Krankheiten?
Eine Erkrankung der Muskulatur als Folge einer hormonellen Grunderkrankung.
Welche hormonellen Erkrankungen können sie auslösen?
Etwa eine Schilddrüsen- oder Nebennierenfunktionsstörung.
Welche Beschwerden verursacht sie?
Muskelschwäche, insbesondere der körpernahen Muskulatur.
Wie wird sie behandelt?
Durch Einstellung der zugrunde liegenden hormonellen Erkrankung.
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