Humane T-Zell-lymphotrope Virus-assoziierte Myelopathie
Die humane T-Zell-lymphotrope Virus-assoziierte Myelopathie ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung des Rückenmarks, die als seltene Folge einer Infektion mit dem humanen T-Zell-lymphotropen Virus auftritt.
Ursachen
Eine Infektion mit dem humanen T-Zell-lymphotropen Virus, die über Jahre im Körper verbleibt, kann bei einem kleinen Teil der Infizierten eine chronische Entzündung des Rückenmarks auslösen.
Symptome
Betroffene entwickeln eine langsam fortschreitende Schwäche und Steifigkeit der Beine, Blasenfunktionsstörungen sowie Rückenschmerzen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch den Nachweis des Virus im Blut sowie eine Kernspinuntersuchung des Rückenmarks gestellt, ergänzt durch eine Nervenwasseruntersuchung.
Behandlung
Eine ursächliche Behandlung existiert bislang nicht. Die Behandlung besteht in einer symptomatischen Linderung der Beschwerden sowie einer unterstützenden Physiotherapie.
Verlauf und Prognose
Die Erkrankung verläuft in der Regel langsam fortschreitend über Jahre, mit individuell unterschiedlichem Ausmaß der Behinderung.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Humane T-Zell-lymphotrope Virus-assoziierte Myelopathie: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine humane T-Zell-lymphotrope Virus-assoziierte Myelopathie?
Eine chronisch fortschreitende Rückenmarkserkrankung als Folge einer bestimmten Virusinfektion.
Welche Beschwerden verursacht sie?
Eine langsam fortschreitende Schwäche und Steifigkeit der Beine sowie Blasenfunktionsstörungen.
Gibt es eine ursächliche Behandlung?
Bislang nicht, die Behandlung erfolgt symptomatisch.
Wie ist der Verlauf?
Langsam fortschreitend über Jahre, individuell unterschiedlich.
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