Intertriginöses Ekzem
Das intertriginöse Ekzem ist eine entzündliche Hautveränderung in Hautfalten, die durch Reibung, Feuchtigkeit und Wärmestau entsteht. Es betrifft überwiegend Menschen mit Übergewicht, ausgeprägten Hautfalten oder eingeschränkter Beweglichkeit.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
In Hautfalten, etwa unter der Brust, in der Leiste oder zwischen den Bauchfalten, führen Reibung, Feuchtigkeit durch Schweiß und ein Wärmestau zu einer chronischen Reizung der Haut. Eine zusätzliche Pilz- oder Bakterienbesiedlung ist häufig.
Symptome
Betroffene zeigen eine gerötete, nässende, teils übelriechende Hautveränderung in den betroffenen Hautfalten, häufig begleitet von Brennen oder Juckreiz.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung anhand der charakteristischen Lokalisation in Hautfalten gestellt. Ein Erregernachweis kann eine zusätzliche Pilz- oder Bakterienbesiedlung bestätigen.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer konsequenten Trockenhaltung der betroffenen Hautfalten, gegebenenfalls ergänzt durch eine gezielte antimykotische oder antibiotische Therapie bei zusätzlicher Erregerbesiedlung.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten Trockenhaltung und Behandlung heilt das intertriginöse Ekzem meist gut ab, kann jedoch bei anhaltenden Risikofaktoren wiederkehren.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein intertriginöses Ekzem?
Eine entzündliche Hautveränderung in Hautfalten durch Reibung, Feuchtigkeit und Wärmestau.
Wer ist besonders gefährdet?
Menschen mit Übergewicht, ausgeprägten Hautfalten oder eingeschränkter Beweglichkeit.
Was begünstigt zusätzlich die Beschwerden?
Eine zusätzliche Pilz- oder Bakterienbesiedlung.
Wie wird das Ekzem behandelt?
Durch konsequente Trockenhaltung, bei Bedarf ergänzt durch antimykotische oder antibiotische Therapie.
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