Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)
Bei der Hyperhidrose schwitzen Betroffene deutlich mehr, als es zur Regulierung der Körpertemperatur notwendig wäre.
Welche Formen es gibt
Bei der primären Hyperhidrose liegt keine erkennbare Grunderkrankung vor — bei der sekundären Hyperhidrose ist das übermäßige Schwitzen Folge einer anderen Erkrankung oder eines Medikaments.
Welche Körperstellen besonders häufig betroffen sind
Bei der primären Form sind meist einzelne Bereiche wie Hände, Füße, Achseln oder das Gesicht betroffen — bei der sekundären Form schwitzt oft der ganze Körper vermehrt.
Typische Beschwerden
Ein deutlich übermäßiges Schwitzen ohne erkennbaren Anlass sowie ein erheblicher Leidensdruck im Alltag, etwa durch durchnässte Kleidung, können auf eine Hyperhidrose hinweisen.
Wie die Diagnose gestellt wird
Eine ausführliche Befragung zu Muster und Ausmaß des Schwitzens, gegebenenfalls ergänzt um spezielle Schweißtests, hilft, zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose zu unterscheiden.
Behandlungsansätze
Aluminiumhaltige Antitranspirantien helfen bei leichteren Formen — bei ausgeprägter Hyperhidrose kommen Verfahren wie Leitungswasser-Iontophorese, Botulinumtoxin-Injektionen oder operative Optionen infrage.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Hyperhidrose: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Hyperhidrose?
Ein deutlich übermäßiges Schwitzen, das über die Temperaturregulierung hinausgeht.
Welche Formen gibt es?
Die primäre Hyperhidrose ohne erkennbare Ursache und die sekundäre Hyperhidrose als Folge einer anderen Erkrankung.
Welche Körperstellen sind bei der primären Form häufig betroffen?
Meist Hände, Füße, Achseln oder das Gesicht.
Wie wird eine Hyperhidrose behandelt?
Je nach Schweregrad, etwa mit Antitranspirantien, Iontophorese oder Botulinumtoxin.
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