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Innere Medizin

Hyperprolaktinämie

Bei der Hyperprolaktinämie ist der Spiegel des Hormons Prolaktin im Blut erhöht.

Welche Aufgabe Prolaktin normalerweise hat

Prolaktin regt nach einer Geburt die Milchproduktion an — außerhalb von Schwangerschaft und Stillzeit ist der Prolaktinspiegel normalerweise niedrig.

Mögliche Ursachen

Ein gutartiger Tumor der Hirnanhangdrüse (Prolaktinom), bestimmte Medikamente sowie eine Schilddrüsenunterfunktion zählen zu den möglichen Ursachen einer Hyperprolaktinämie außerhalb von Schwangerschaft und Stillzeit.

Typische Beschwerden

Zyklusstörungen oder Ausbleiben der Regelblutung bei Frauen, ein vermindertes sexuelles Verlangen sowie gelegentlich ein Milchausfluss aus der Brust außerhalb der Stillzeit können auf eine Hyperprolaktinämie hinweisen.

Wie die Diagnose gestellt wird

Eine Blutuntersuchung des Prolaktinspiegels, ergänzt um bildgebende Verfahren des Kopfes bei Verdacht auf ein Prolaktinom, sichert die Diagnose.

Behandlungsansätze

Liegt ein Prolaktinom zugrunde, senken spezielle Medikamente den Prolaktinspiegel und verkleinern meist auch den Tumor — bei medikamentenbedingter Hyperprolaktinämie kann ein Präparatewechsel erwogen werden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine Hyperprolaktinämie?

Ein erhöhter Spiegel des Hormons Prolaktin im Blut.

Was ist eine häufige Ursache?

Ein gutartiger Tumor der Hirnanhangdrüse (Prolaktinom).

Welche Beschwerden sind typisch?

Zyklusstörungen und vermindertes sexuelles Verlangen.

Wie wird eine Hyperprolaktinämie behandelt?

Meist mit Medikamenten, die den Prolaktinspiegel senken.

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