Zyklusstörungen
Zyklusstörungen bezeichnen Abweichungen vom gewohnten Menstruationsrhythmus, etwa bei Häufigkeit, Dauer oder Stärke der Blutung. Sie sind häufig und haben viele mögliche Ursachen, von harmlosen bis zu behandlungsbedürftigen.
Verschiedene Formen von Zyklusstörungen
Zu kurze oder zu lange Zyklusabstände, sehr starke oder sehr schwache Blutungen, Zwischenblutungen außerhalb der eigentlichen Regelblutung sowie ein vollständiges Ausbleiben der Periode zählen zu den häufigen Formen von Zyklusstörungen.
Häufige Ursachen
Hormonelle Schwankungen, starker Stress, deutliche Gewichtsveränderungen, übermäßiger Sport, das Polyzystische-Ovar-Syndrom, Schilddrüsenerkrankungen sowie Myome können Zyklusstörungen verursachen.
Warum Zyklusstörungen am Anfang und Ende der fruchtbaren Jahre normal sein können
In den ersten Jahren nach der ersten Regelblutung sowie in den Jahren vor den Wechseljahren ist der Zyklus häufig unregelmäßiger, da sich das hormonelle Gleichgewicht in diesen Phasen erst einspielt beziehungsweise verändert — das gilt in diesen Lebensphasen meist als normal.
Wann ärztliche Abklärung sinnvoll ist
Bei plötzlich auftretenden, deutlich veränderten Zyklen außerhalb dieser normalen Übergangsphasen, sehr starken oder sehr schmerzhaften Blutungen, Zwischenblutungen oder anhaltendem Ausbleiben der Periode ohne Schwangerschaft sollte eine gynäkologische Untersuchung erfolgen.
Diagnostik
Neben einer ausführlichen Anamnese helfen Hormonuntersuchungen im Blut sowie eine Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter und Eierstöcke, die Ursache der Zyklusstörung einzugrenzen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Zyklusstörungen: mögliche Ursachen
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Sind unregelmäßige Zyklen am Anfang immer normal?
In den ersten Jahren nach der ersten Regelblutung sowie vor den Wechseljahren sind Unregelmäßigkeiten häufig, sollten aber bei anhaltenden oder sehr starken Beschwerden trotzdem abgeklärt werden.
Kann Stress den Zyklus beeinflussen?
Ja, starker Stress zählt zu den häufigen Ursachen von Zyklusstörungen.
Wann sollte man wegen Zyklusstörungen zum Arzt?
Bei plötzlich veränderten Zyklen, sehr starken oder schmerzhaften Blutungen, Zwischenblutungen oder anhaltendem Ausbleiben der Periode ohne Schwangerschaft.
Welche Erkrankungen können Zyklusstörungen verursachen?
Unter anderem das Polyzystische-Ovar-Syndrom, Schilddrüsenerkrankungen und Myome.
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