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Häufige Erkrankungen

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bildet die Schilddrüse zu wenig Hormone, die den Stoffwechsel des gesamten Körpers steuern. Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und werden oft zunächst anderen Ursachen zugeschrieben.

Typische Symptome

Müdigkeit und Antriebslosigkeit, Kälteempfindlichkeit, ungewollte Gewichtszunahme trotz normaler Ernährung, trockene Haut, Verstopfung und verlangsamter Puls gehören zu den häufigen, aber unspezifischen Anzeichen.

Häufigste Ursache

In Deutschland ist die häufigste Ursache eine chronische Autoimmunentzündung der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis), bei der das Immunsystem Schilddrüsengewebe angreift. Auch nach einer teilweisen oder vollständigen operativen Entfernung der Schilddrüse kann eine Unterfunktion entstehen.

Behandlung

Die Standardbehandlung ist die tägliche Einnahme von synthetischem Schilddrüsenhormon in individuell angepasster Dosierung, die regelmäßig anhand von Blutwerten kontrolliert wird — bei korrekter Einstellung sind Betroffene meist beschwerdefrei.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Ist eine Schilddrüsenunterfunktion heilbar?

Meist nicht ursächlich heilbar, aber mit lebenslanger Hormoneinnahme sehr gut behandelbar — die Lebensqualität ist bei korrekter Einstellung in der Regel kaum eingeschränkt.

Woran erkennt man, ob die Hormondosis richtig eingestellt ist?

Über regelmäßige Blutkontrollen des TSH-Werts (und teils weiterer Schilddrüsenwerte) durch die behandelnde Praxis — Beschwerden allein reichen zur Einschätzung meist nicht aus.

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