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Verbrennungen & Umwelt

Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit entsteht, wenn der Körper sich beim raschen Aufstieg in große Höhen nicht schnell genug an den geringeren Sauerstoffgehalt der Luft anpassen kann. Sie reicht von leichten Beschwerden bis zu lebensbedrohlichen Verlaufsformen.

Wie es zur Höhenkrankheit kommt

Mit zunehmender Höhe sinkt der Sauerstoffgehalt der Luft; passt sich der Körper nicht ausreichend schnell an diesen verminderten Sauerstoffgehalt an, etwa durch zu raschen Aufstieg, können typische Beschwerden der Höhenkrankheit auftreten.

Typische Beschwerden der leichten Form

Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schwindel und Schlafstörungen treten meist innerhalb der ersten Stunden bis eines Tages nach Erreichen größerer Höhe auf und bessern sich häufig bei ausreichender Anpassungszeit.

Schwere, lebensbedrohliche Verlaufsformen

Ein Höhenlungenödem mit zunehmender Atemnot und Husten sowie ein Höhenhirnödem mit Gangunsicherheit, Verwirrtheit und Bewusstseinstrübung sind seltene, aber lebensbedrohliche Komplikationen, die einen sofortigen Abstieg und professionelle medizinische Hilfe erfordern.

Die wichtigste Regel: langsamer Aufstieg

Eine schrittweise Anpassung mit ausreichend Zeit für die Höhenakklimatisation, einschließlich eingeplanter Ruhetage, gilt als wichtigste vorbeugende Maßnahme gegen Höhenkrankheit.

Was bei Verschlechterung zu tun ist

Verschlimmern sich die Beschwerden trotz Pause oder treten Anzeichen einer schweren Form wie Atemnot oder Verwirrtheit auf, ist der sofortige Abstieg in geringere Höhe die wichtigste Sofortmaßnahme — ein Weiteraufsteigen mit bestehenden Symptomen sollte unbedingt vermieden werden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie kann man Höhenkrankheit am besten vorbeugen?

Durch einen langsamen, schrittweisen Aufstieg mit ausreichend Zeit zur Anpassung, einschließlich eingeplanter Ruhetage.

Was tun, wenn sich die Symptome verschlechtern?

Nicht weiter aufsteigen, sondern absteigen — bei Anzeichen einer schweren Form ist der sofortige Abstieg die wichtigste Maßnahme.

Ist Höhenkrankheit gefährlich?

Leichte Formen sind meist unangenehm, aber nicht gefährlich; ein Höhenlungen- oder Höhenhirnödem kann dagegen lebensbedrohlich werden.

Kann jeder Höhenkrankheit bekommen?

Ja, grundsätzlich unabhängig von körperlicher Fitness — die individuelle Anpassungsfähigkeit an Höhe ist sehr unterschiedlich.

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