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Kinder & Jugendliche

Für das Gestationsalter zu leichte Neugeborene

Als für das Gestationsalter zu leichte Neugeborene werden Kinder bezeichnet, deren Geburtsgewicht deutlich unter dem für ihr genaues Schwangerschaftsalter üblichen Bereich liegt. Im Unterschied zu einer allgemeinen Frühgeburt bezieht sich diese Einordnung speziell auf das Gewicht im Verhältnis zum erreichten Schwangerschaftsalter, unabhängig davon, ob die Geburt termingerecht oder vorzeitig erfolgte.

Ursachen

Häufige Ursachen sind eine eingeschränkte Versorgung des Kindes über die Plazenta während der Schwangerschaft, mütterliche Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes, Mehrlingsschwangerschaften sowie genetische oder chromosomale Besonderheiten des Kindes. In manchen Fällen bleibt die genaue Ursache trotz sorgfältiger Untersuchung unklar.

Symptome

Das Hauptmerkmal ist ein bei der Geburt gemessenes Gewicht, das deutlich unter dem für das Schwangerschaftsalter erwarteten Bereich liegt. Betroffene Neugeborene können zusätzlich eine geringere Menge an Unterhautfettgewebe sowie ein erhöhtes Risiko für eine Unterzuckerung und eine gestörte Temperaturregulation nach der Geburt zeigen.

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Diagnostik

Die Einordnung erfolgt durch den Vergleich des gemessenen Geburtsgewichts mit standardisierten Wachstumskurven für das jeweilige Schwangerschaftsalter. Bei deutlicher Abweichung wird nach möglichen Ursachen gesucht, etwa durch eine Überprüfung der Plazentafunktion während der Schwangerschaft.

Behandlung

Nach der Geburt wird besonders auf eine ausreichende Nährstoffversorgung sowie eine engmaschige Überwachung von Blutzucker und Körpertemperatur geachtet, da betroffene Kinder hierfür ein erhöhtes Risiko haben. Eine zugrunde liegende Ursache wird, sofern behandelbar, gezielt mitbehandelt.

Verlauf und Prognose

Viele betroffene Kinder zeigen im Laufe der ersten Lebensjahre ein Aufholwachstum und erreichen ein für ihr Alter übliches Körpergewicht. Der langfristige Verlauf hängt wesentlich von der zugrunde liegenden Ursache und dem Ausmaß der Abweichung ab, weshalb eine regelmäßige Nachsorge empfohlen wird.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich diese Einordnung von einer Frühgeburt?

Sie bezieht sich speziell auf das Gewicht im Verhältnis zum erreichten Schwangerschaftsalter, unabhängig davon, ob die Geburt termingerecht oder vorzeitig erfolgte.

Welches Risiko besteht nach der Geburt besonders?

Ein erhöhtes Risiko für eine Unterzuckerung und eine gestörte Temperaturregulation.

Welche Ursachen kommen infrage?

Eine eingeschränkte Plazentaversorgung, mütterliche Erkrankungen, Mehrlingsschwangerschaften oder genetische Besonderheiten des Kindes.

Holen betroffene Kinder das Gewicht meist auf?

Viele Kinder zeigen im Laufe der ersten Lebensjahre ein Aufholwachstum.

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