Flach gedrücktes Gesicht (Compression facies)
Das flach gedrückte Gesicht, auch Compression facies genannt, ist eine vorübergehende Abflachung der Gesichtszüge des Neugeborenen, die durch anhaltenden Druck im Mutterleib oder während des Durchtritts durch den Geburtskanal entsteht. Es ist in der Regel harmlos und bildet sich innerhalb der ersten Lebenstage zurück.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Die Abflachung entsteht durch eine ungewöhnliche Lage des Kindes im Mutterleib mit anhaltendem Druck auf das Gesicht, etwa bei wenig Fruchtwasser oder einer engen Beckenlage, sowie durch den Druck während der Geburt selbst.
Symptome
Das Gesicht des Neugeborenen wirkt in den ersten Lebenstagen ungewöhnlich flach gedrückt, insbesondere im Bereich der Nase und der Wangen. Die Form normalisiert sich meist innerhalb weniger Tage.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung gestellt. Bei Unsicherheit wird nach begleitenden Auffälligkeiten gesucht, um eine seltenere zugrunde liegende Fehlbildung auszuschließen.
Behandlung
Eine Behandlung ist nicht notwendig, da sich die Gesichtsform von selbst normalisiert.
Verlauf und Prognose
Die Prognose ist ausgezeichnet, die Abflachung bildet sich in aller Regel innerhalb weniger Tage vollständig zurück.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch entsteht das flach gedrückte Gesicht?
Durch anhaltenden Druck auf das Gesicht im Mutterleib oder während der Geburt.
Ist die Veränderung dauerhaft?
Nein, sie bildet sich meist innerhalb weniger Tage zurück.
Muss die Abflachung behandelt werden?
Nein, eine Behandlung ist nicht notwendig.
Wonach wird bei Unsicherheit gesucht?
Nach begleitenden Auffälligkeiten, um eine seltenere zugrunde liegende Fehlbildung auszuschließen.
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