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Häufige Erkrankungen

Fettleber

Eine Fettleber liegt vor, wenn sich übermäßig viel Fett in den Leberzellen einlagert — häufig als Folge von Übergewicht, Insulinresistenz oder Alkoholkonsum. Sie verursacht meist über lange Zeit keine spürbaren Beschwerden, kann aber unbehandelt zu Leberentzündung und, seltener, zur Leberzirrhose fortschreiten (siehe eigener Artikel).

Wie eine Fettleber entsteht

Man unterscheidet die alkoholische Fettleber, die durch übermäßigen Alkoholkonsum entsteht, von der nicht-alkoholischen Fettleber, die eng mit Übergewicht, Bewegungsmangel, Insulinresistenz und Diabetes verknüpft ist — letztere hat in den letzten Jahrzehnten deutlich an Häufigkeit zugenommen.

Warum sie meist unbemerkt bleibt

Eine Fettleber verursacht in den meisten Fällen keine eigenen, eindeutigen Symptome — allenfalls ein leichtes Druckgefühl im rechten Oberbauch oder unspezifische Müdigkeit. Häufig wird sie zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung oder auffälligen Leberwerten im Blutbild entdeckt.

Warum sie ernst genommen werden sollte

Bei einem Teil der Betroffenen entwickelt sich aus der reinen Fettleber im Laufe der Zeit eine Entzündung (Steatohepatitis), die wiederum zu Vernarbung und im fortgeschrittenen Stadium zu einer Leberzirrhose führen kann — deshalb ist eine Fettleber trotz fehlender Beschwerden kein Befund, der ignoriert werden sollte.

Warum sie oft rückgängig gemacht werden kann

Anders als eine bereits ausgebildete Leberzirrhose ist eine reine Fettleber in vielen Fällen durch Gewichtsreduktion, regelmäßige Bewegung und bei alkoholischer Ursache Alkoholverzicht deutlich rückbildungsfähig — sie zählt zu den wenigen Leberveränderungen, bei denen konsequente Lebensstiländerung einen entscheidenden Unterschied machen kann.

Regelmäßige Kontrolle

Bei bekannter Fettleber werden regelmäßige Verlaufskontrollen der Leberwerte und teils bildgebende Untersuchungen empfohlen, um ein Fortschreiten frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls die Behandlung anzupassen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Kann man eine Fettleber ohne Medikamente behandeln?

Ja, bei den meisten Betroffenen sind Gewichtsreduktion, Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung die wirksamsten Maßnahmen — spezifische Medikamente gegen die nicht-alkoholische Fettleber sind bislang begrenzt verfügbar.

Wie viel Gewichtsverlust ist nötig, um eine Fettleber zu bessern?

Bereits ein moderater Gewichtsverlust von einigen Prozent des Körpergewichts kann die Leberverfettung nachweislich deutlich reduzieren — größerer Gewichtsverlust wirkt tendenziell noch stärker.

Kann man eine Fettleber auch ohne Alkoholkonsum bekommen?

Ja, die nicht-alkoholische Fettleber ist heute in Industrieländern die häufigere Form und eng mit Übergewicht und Insulinresistenz verknüpft, unabhängig vom Alkoholkonsum.

Wie wird eine Fettleber festgestellt?

Meist über Ultraschall, der die charakteristisch veränderte Leberstruktur zeigt, ergänzt durch Blutuntersuchungen der Leberwerte — bei Unklarheit oder Verdacht auf Fortschreiten kann eine weitergehende Diagnostik folgen.

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