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Herz & Kreislauf

Varizen (Krampfadern)

Varizen (Krampfadern) sind erweiterte, geschlängelte oberflächliche Venen, meist an den Beinen, die entstehen, wenn die Venenklappen — kleine Ventile, die den Blutrückfluss verhindern — nicht mehr richtig schließen. Sie sind sehr verbreitet und reichen von rein kosmetisch störenden bis zu behandlungsbedürftigen Formen.

Wie Krampfadern entstehen

Wenn die Venenklappen schwächer werden oder die Venenwand nachgibt, staut sich Blut in den betroffenen Venen, die sich dadurch erweitern und sichtbar hervortreten — begünstigend wirken langes Stehen oder Sitzen, Übergewicht, Schwangerschaft und eine familiäre Veranlagung.

Symptome

Sichtbare, geschlängelte, bläulich schimmernde Venen, ein Schwere- oder Spannungsgefühl in den Beinen (besonders am Abend), Schwellungen und gelegentlich Wadenkrämpfe gehören zu den häufigen Beschwerden — nicht jede Krampfader verursacht jedoch spürbare Symptome.

Wann Krampfadern mehr als kosmetisch relevant werden

Anhaltende Schwellungen, Hautverfärbungen am Unterschenkel, Ekzeme oder gar offene Wunden (venöse Ulzera) deuten auf eine fortgeschrittene chronische Venenschwäche hin, die gezielt behandelt werden sollte, um Komplikationen vorzubeugen.

Behandlungsmöglichkeiten

Kompressionsstrümpfe lindern Beschwerden und verlangsamen das Fortschreiten bei vielen Betroffenen; bei behandlungsbedürftigen Krampfadern stehen Verödung (Sklerotherapie), Lasertherapie oder operative Entfernung zur Verfügung — die passende Methode richtet sich nach Art und Ausmaß der betroffenen Venen.

Vorbeugung

Regelmäßige Bewegung, insbesondere die Aktivierung der Wadenmuskelpumpe durch Gehen, das Hochlegen der Beine zwischendurch, sowie das Vermeiden sehr langer Steh- oder Sitzphasen ohne Bewegung können der Entstehung und Verschlechterung von Krampfadern vorbeugen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Sind Krampfadern gefährlich?

Die meisten sind zunächst nur kosmetisch störend, können aber unbehandelt zu chronischer Venenschwäche mit Hautveränderungen führen — außerdem erhöhen sie das Risiko für eine oberflächliche Venenentzündung.

Erhöhen Krampfadern das Risiko für eine tiefe Venenthrombose?

Oberflächliche Krampfadern sind nicht direkt dasselbe wie eine tiefe Venenthrombose (siehe eigener Artikel), können aber mit einem gewissen erhöhten Risiko einhergehen — bei plötzlicher, schmerzhafter Schwellung sollte dies ärztlich abgeklärt werden.

Helfen Kompressionsstrümpfe wirklich?

Ja, sie unterstützen den venösen Rückfluss und können Beschwerden wie Schweregefühl und Schwellung deutlich lindern — sie beseitigen bestehende Krampfadern aber nicht.

Kommen Krampfadern nach einer Behandlung wieder?

Neue Krampfadern können sich trotz erfolgreicher Behandlung an anderen Venenabschnitten bilden, besonders bei fortbestehender Veranlagung — regelmäßige Kontrolle hilft, dies frühzeitig zu erkennen.

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