Essattacken bei anderen psychischen Störungen
Essattacken bei anderen psychischen Störungen sind wiederholte Episoden übermäßigen Essens, die als Begleitsymptom einer anderen psychischen Grunderkrankung auftreten, etwa als Reaktion auf Stress oder emotionale Belastung.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine depressive Erkrankung, anhaltender Stress oder andere psychische Belastungsfaktoren können dazu führen, dass Essen als Bewältigungsstrategie für negative Gefühle eingesetzt wird, was zu wiederholten Essattacken führt.
Symptome
Betroffene verspüren wiederholte Episoden, in denen sie in kurzer Zeit deutlich mehr essen als beabsichtigt, häufig als Reaktion auf emotionale Belastung, gefolgt von Schuldgefühlen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine ausführliche psychiatrische Untersuchung gestellt, bei der die zugrunde liegende psychische Erkrankung sowie das Muster der Essattacken erfasst werden.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden psychischen Erkrankung und besteht ergänzend in einer Psychotherapie, die sich mit dem Essverhalten als Bewältigungsstrategie auseinandersetzt.
Verlauf und Prognose
Mit einer erfolgreichen Behandlung der zugrunde liegenden psychischen Erkrankung bessern sich die Essattacken bei vielen Betroffenen deutlich.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind Essattacken bei anderen psychischen Störungen?
Wiederholte Episoden übermäßigen Essens als Begleitsymptom einer anderen psychischen Erkrankung.
Wodurch entstehen sie?
Durch eine depressive Erkrankung, Stress oder andere psychische Belastungsfaktoren.
Wie äußern sie sich?
Durch wiederholtes, deutlich übermäßiges Essen als Reaktion auf emotionale Belastung.
Wie werden sie behandelt?
Durch Behandlung der zugrunde liegenden psychischen Erkrankung und begleitende Psychotherapie.
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