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Verbrennungen & Umwelt

Erfrierung

Eine Erfrierung ist eine örtlich begrenzte Kälteschädigung, meist an Fingern, Zehen, Nase oder Ohren — Körperstellen mit geringer Durchblutung, die der Kälte zuerst ausgesetzt sind. Sie kann eigenständig oder zusammen mit einer allgemeinen Unterkühlung auftreten.

Anzeichen

Betroffene Haut wird zunächst blass, kalt und taub, in schwereren Fällen weißlich-grau bis bläulich verfärbt und gefühllos. Nach dem Erwärmen kann die Stelle schmerzhaft rot anschwellen oder Blasen bilden.

Erstmaßnahmen

Betroffene Person aus der Kälte bringen, nasse oder enge Kleidung/Schuhe entfernen, die betroffene Stelle langsam mit Körperwärme (z. B. unter der Achsel) oder handwarmem Wasser erwärmen — nicht reiben und nicht mit heißen Gegenständen oder Feuer aufwärmen, weil das geschädigte Gewebe zusätzlich verletzt.

Wann ärztliche Hilfe?

Bei ausbleibendem Gefühl nach dem Erwärmen, Verfärbung, Blasenbildung oder wenn die Erfrierung zusammen mit Anzeichen einer allgemeinen Unterkühlung auftritt, sollte zeitnah ärztliche Hilfe gesucht werden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Hilft Schnee einreiben gegen Erfrierung?

Nein, das ist ein veraltetes und schädliches Hausmittel — Reiben mit Schnee verletzt das bereits geschädigte Gewebe zusätzlich.

Sollte eine erfrorene Stelle vor dem Erwärmen bewegt werden?

Möglichst wenig — vorsichtig behandeln und schonen, bis die Stelle erwärmt und ärztlich beurteilt ist.

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