Epidermalzyste
Die Epidermalzyste ist eine häufige, gutartige Zyste der Haut, die mit abgeschilfertem Hornmaterial gefüllt ist. Sie entsteht durch eine Einstülpung von Oberhautgewebe in tiefere Hautschichten und wächst über Jahre langsam.
Ursachen
Eine Einstülpung von Oberhautgewebe, häufig im Bereich eines Haarfollikels oder nach einer kleinen Verletzung, bildet eine geschlossene Kapsel, in der sich fortlaufend abgeschilfertes Hornmaterial ansammelt.
Symptome
Betroffene bemerken eine langsam wachsende, prall-elastische, verschiebliche Erhebung unter der Haut, häufig mit einer zentralen kleinen Öffnung, die meist keine Beschwerden verursacht.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung anhand des charakteristischen Tastbefundes gestellt.
Behandlung
Bei fehlenden Beschwerden ist keine Behandlung notwendig. Bei kosmetischer Beeinträchtigung, Wachstum oder wiederholter Entzündung wird die Zyste operativ vollständig entfernt.
Verlauf und Prognose
Unbehandelt wächst die Zyste über Jahre langsam weiter und kann sich gelegentlich entzünden. Nach vollständiger operativer Entfernung ist die Prognose sehr gut.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Epidermalzyste: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Epidermalzyste?
Eine gutartige, mit Hornmaterial gefüllte Zyste der Haut.
Wodurch entsteht sie?
Durch eine Einstülpung von Oberhautgewebe in tiefere Hautschichten.
Verursacht die Zyste Beschwerden?
Meist nicht, solange sie nicht entzündet ist.
Wie wird eine Epidermalzyste behandelt?
Bei Bedarf durch eine vollständige operative Entfernung.
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