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Haut & Hautkrankheiten

Folliculitis decalvans

Die Folliculitis decalvans ist eine chronische, vernarbende Entzündung der Haarfollikel der Kopfhaut, die zu einem dauerhaften Verlust der Haare an den betroffenen Stellen führt. Sie verläuft in Schüben mit fortschreitender Ausbreitung der Vernarbung.

Ursachen

Eine chronische bakterielle Infektion der Haarfollikel, häufig mit Staphylokokken, führt in Kombination mit einer überschießenden Entzündungsreaktion zu einer fortschreitenden Zerstörung der Haarfollikel.

Symptome

Betroffene zeigen gerötete, schmerzhafte Pusteln um die Haarfollikel der Kopfhaut, die im Verlauf zu einer vernarbenden, haarlosen Fläche führen. Charakteristisch ist das büschelartige Herauswachsen mehrerer Haare aus einer verbliebenen Follikelöffnung.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung sowie eine Hautbiopsie gestellt, mit der sich die chronische, vernarbende Follikelentzündung nachweisen lässt. Ein Erregernachweis ergänzt die Diagnostik.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer gezielten, oft langfristigen antibiotischen Therapie sowie entzündungshemmenden Präparaten, um das Fortschreiten der Vernarbung zu stoppen.

Verlauf und Prognose

Der Verlauf ist meist chronisch mit wiederkehrenden Schüben. Eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend, um weiteren, irreversiblen Haarverlust zu verhindern.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist die Folliculitis decalvans?

Eine chronische, vernarbende Entzündung der Haarfollikel der Kopfhaut.

Was ist ein charakteristisches Zeichen?

Das büschelartige Herauswachsen mehrerer Haare aus einer verbliebenen Follikelöffnung.

Wodurch wird die Erkrankung meist verursacht?

Durch eine chronische bakterielle Infektion, häufig mit Staphylokokken.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Durch eine langfristige antibiotische und entzündungshemmende Therapie.

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