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Haut & Hautkrankheiten

Arzneimittelinduzierte Alopecia androgenetica

Die arzneimittelinduzierte Alopecia androgenetica ist ein erblich geprägter Haarausfall, der durch die Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst oder deutlich verstärkt wird. Sie tritt bei entsprechend genetisch veranlagten Personen auf, deren zugrunde liegende Neigung durch das Medikament sichtbar oder beschleunigt wird.

Ursachen

Bestimmte Medikamente, etwa manche hormonell wirksame Präparate oder Blutdrucksenker, beeinflussen den Hormonhaushalt oder die Durchblutung der Haarfollikel und beschleunigen dadurch bei genetisch veranlagten Personen den erblichen Haarausfall.

Symptome

Betroffene zeigen eine zunehmende Ausdünnung der Kopfhaare in dem für die erbliche Form typischen Muster, die zeitlich mit dem Beginn der auslösenden Medikamenteneinnahme zusammenfällt.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung anhand des charakteristischen Verteilungsmusters sowie den zeitlichen Zusammenhang mit der Medikamenteneinnahme gestellt.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt über einen möglichen Wechsel des auslösenden Medikaments sowie, bei Bedarf, einer gezielten Behandlung des Haarausfalls selbst.

Verlauf und Prognose

Nach Absetzen oder Wechsel des auslösenden Medikaments verlangsamt sich der Haarausfall bei einem Teil der Betroffenen, die zugrunde liegende erbliche Neigung bleibt jedoch bestehen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist die arzneimittelinduzierte Alopecia androgenetica?

Ein erblich geprägter Haarausfall, der durch bestimmte Medikamente ausgelöst oder verstärkt wird.

Welche Medikamente können beteiligt sein?

Manche hormonell wirksame Präparate oder Blutdrucksenker.

Bleibt die erbliche Neigung nach Absetzen bestehen?

Ja, das Medikament beeinflusst nur die Geschwindigkeit des Verlaufs.

Was sollte bei Verdacht getan werden?

Rücksprache mit dem behandelnden Arzt über einen möglichen Medikamentenwechsel.

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