Hypertonie als Folge von endokrinen Krankheiten
Die Hypertonie als Folge von endokrinen Krankheiten ist ein Bluthochdruck, der durch eine zugrunde liegende hormonelle Erkrankung ausgelöst wird. Im Unterschied zur essentiellen Hypertonie lässt sich hier eine konkrete Ursache identifizieren und häufig gezielt behandeln.
Ursachen
Erkrankungen der Nebenniere mit vermehrter Ausschüttung blutdrucksteigernder Hormone, eine Schilddrüsenüberfunktion oder bestimmte Hirnanhangdrüsenerkrankungen können einen sekundären Bluthochdruck auslösen.
Symptome
Neben dem erhöhten Blutdruck können je nach zugrunde liegender hormoneller Erkrankung zusätzliche Beschwerden wie Gewichtsveränderungen, Herzklopfen oder eine vermehrte Muskelschwäche auftreten.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch gezielte Hormonuntersuchungen im Blut sowie eine Bildgebung der Nebennieren oder anderer hormonproduzierender Organe gestellt, insbesondere bei jungem Alter oder schwer einstellbarem Blutdruck.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden hormonellen Erkrankung und reicht von einer medikamentösen Hormonregulation bis zu einer operativen Entfernung eines hormonproduzierenden Tumors.
Verlauf und Prognose
Nach erfolgreicher Behandlung der zugrunde liegenden hormonellen Erkrankung normalisiert sich der Blutdruck bei einem großen Teil der Betroffenen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Hypertonie als Folge von endokrinen Krankheiten: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was unterscheidet diese Form des Bluthochdrucks von der essentiellen Hypertonie?
Es lässt sich eine konkrete hormonelle Ursache identifizieren.
Welche Erkrankungen können ursächlich sein?
Erkrankungen der Nebenniere, eine Schilddrüsenüberfunktion oder Hirnanhangdrüsenerkrankungen.
Wann wird an diese Ursache besonders gedacht?
Bei jungem Alter oder schwer einstellbarem Blutdruck.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch Behandlung der zugrunde liegenden hormonellen Erkrankung.
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